Der ideale Beginn einer Freundschaft fürs Leben: Das 5-E™ Ernährungskonzept für gesunde Hundewelpen.
Als frisch gebackener Besitzer eines Welpen möchtest Du natürlich alles richtig machen. Deshalb ist es ein gutes Gefühl, genau zu…
Weiterlesen…
Du wünschst Dir nichts sehnlicher, als dass Dein Hund fröhlich über Wiesen flitzt und unbeschwert mit seinen Kumpels spielt? Stattdessen machen ihm Schnarchen, Kurzatmigkeit und eine geringe Belastbarkeit zu schaffen? Das alles können Hinweise auf eine unnatürliche Verengung der Atemwege sein – verursacht durch ein überlanges Gaumensegel. Hier zeigen wir Dir erprobte Möglichkeiten, um Deinen Hund auf dem Weg zurück in ein unbeschwertes Leben zu unterstützen.
Stell Dir vor, Du könntest Tag und Nacht nur durch einen dünnen Strohhalm atmen. Ganz egal, ob Du Dich bewegst oder ausruhst, ob es draußen warm oder kalt ist … Keine besonders angenehme Vorstellung, stimmt’s? Für viele Hunde mit überlangem Gaumensegel oder Ventilnase sind Atemnot, eine geringe Belastbarkeit und Sauerstoffarmut ständige Begleiter. Oft leidet darunter die Lebensqualität, aber auch erhebliche gesundheitliche Schäden sind eine mögliche Folge.
In diesem Ratgeber erfährst Du, wie es zu Kurzatmigkeit und einem überlangen Gaumensegel bei Hunden kommen kann – und welche Möglichkeiten es gibt, Deinen Hund auf dem Weg in ein unbeschwertes Leben zu unterstützen.
Hinweis: Dieser Ratgeber enthält Empfehlungen für unterstützende Maßnahmen bei einem überlangen Gaumensegel. Zur genauen Abklärung der Diagnose und Therapie Deines Hundes ist ein Besuch beim Tierarzt unerlässlich!
Beim Gaumensegel handelt es sich um die bewegliche und weiche Fortsetzung des harten Gaumens. Bei Hunden wie auch bei uns Menschen sitzt das Gaumensegel schräg zur Zungenwurzel und trennt die Speiseröhre von den Atemwegen. Bei kurzköpfig gezüchteten Hunden wie dem Mops, Bulldoggen oder Boxern ist der obere Atemweg (von der Nase bis zum Kehlkopf) kleiner als bei anderen Hunderassen. Durch ein zu langes Gaumensegel kann der ohnehin schon eingeengte Atemweg blockiert werden und so die Atmung erschweren.
Nicht selten leiden kurzköpfige Hunderassen auch unter vergrößerten Gaumenmandeln (Tonsillen) oder einer sogenannten „Ventilnase“ (= zu enge Nasenlöcher, die beim Einatmen wie ein geschlossenes Ventil funktionieren), was ihnen das Atmen zusätzlich erschwert.
Erfahrungsgemäß haben eine Ventilnase oder ein zu langes Gaumensegel erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität der betroffenen Hunde. Das von einigen Hundehaltern als niedlich empfundene Schnaufen und Schnarchen sind in vielen Fällen ein Hinweis auf eine unnatürliche Verengung der oberen Atemwege, wodurch ihr Vierbeiner zu wenig Sauerstoff erhält und somit unter permanenter Atemnot leidet.
Typische Anzeichen für eine Verengung der oberen Atemwege sind:
Besonders in der warmen Jahreszeit und in Stresssituationen können betroffene Hunde unter Atemnot oder auch Angstzuständen leiden – im schlimmsten Fall enden diese in Erstickungs- und Ohnmachtsanfällen.
Bei jungen Hunden mit zu engen Nasenlöchern oder einem zu langen Gaumensegel werden oft chronische Atemnot und nachhaltige Entwicklungshemmungen beobachtet. Die chronische Sauerstoffarmut führt bei vielen erwachsenen Hunden dazu, dass sie Probleme beim Fressen und chronische Entzündungen des Rachens, der Bronchien oder der Luftröhre entwickeln. Auch Lungen-, Herz- und Stoffwechselerkrankungen oder Krebs können eine Folge von unnatürlich verengten Atemwegen sein.
Damit bestimmte Hunderassen wie Boxer, Mops, Bulldogge und Co. ein kindliches Aussehen mit rundem Kopf, großen Augen und kleiner Stupsnase erhalten, werden ihre Schädel durch gezielte Zuchtauslese verkürzt. Wird es dabei mit der Kurzköpfigkeit übertrieben, kann es zum sogenannten „Brachycephalen Syndrom“ kommen. Unter diesen Begriff fällt eine Vielzahl gesundheitlicher Einschränkungen, die bei einem stark verkürzten Gesichtsschädel auftreten können – wie ein überlanges Gaumensegel oder zu enge Nasenlöcher.
Nach unserer langjährigen tierärztlichen Erfahrung können nicht nur die Gene für ein überlanges Gaumensegel verantwortlich sein – sondern auch die Säure, die im Magen gebildet wird. Ein gesund ernährter Hund verfügt meistens über einen gesunden Magen, der Säure und Eiweiß-Verdauungsreste über den Darm aus dem Körper ausscheidet. Bei einem gestörten Magen-Darm-System (Gründe dafür sind u. a. Überfütterung, Fehlernährung, die unnötige Gabe von Wurmkuren oder Medikamenten) kann es passieren, dass Teile der Säure im Magen bleiben und über den Rückstau in der Speiseröhre (Sodbrennen) hoch bis in den Kehlbereich steigen. Dort können durch die ständige Säurereizung Entzündungen und Gewebsschädigungen entstehen. Diese wiederum verändern die Flexibilität und Funktionalität des Gaumensegels.
Dies kann bei bestimmten Hunderassen dafür sorgen, dass deren Gaumensegel sulzig und weich wird und in der Folge erst zu lang. Durch die Atemluft gerät das schlaffe und dünn gewordene Gaumensegel immer wieder in flattrige Schwingungen – und erfährt durch die entstehende Atemnot eine negative Rückkopplung.
Nicht alle Hunde mit Symptomen, die auf eine Verengung der oberen Atemwege hinweisen, müssen operiert werden. Die typischen Geräusche (wie Schnarchen, Grunzen oder Röcheln) können auch durch Veränderungen der Rachenschleimhaut, Mandeln oder Bronchien hervorgerufen werden. Vor jeder OP sollten daher eine Voruntersuchung und Blutanalyse durchgeführt und ein Röntgenbild der Lungen erstellt werden.
Durch eine Vitalblutanalyse unter dem Dunkelfeldmikroskop lässt sich untersuchen, ob das Magen-Darm-System Deines Hundes beschädigt und somit auch das Blut verschmutzt ist. Auf Basis der Analyse wird ein ganzheitliches Behandlungskonzept für Deinen Hund entwickelt, das seinen Magen und Darm, sein Blut und seine Ernährung mit einbezieht. Dies soll einen langfristigen Behandlungserfolg unterstützen: Zeigt eine Gaumensegel-Operationen nicht den gewünschten Erfolg, kann es sein, dass die Gesundheit des Blutes und Verdauungssystems nicht berücksichtigt wurden.
Fazit: Falls das Gaumensegel Deines Hundes zu lang ist und operiert werden muss, empfehlen wir, die Entsäuerung und Sanierung des Magen-Darm-Systems sowie eine darmgesunde Ernährungsstrategie in die anschließende Therapie mit einzubeziehen.
In der 5-E™ Tierarztpraxis gab es nur sehr selten Französische Bulldoggen, die konsequent nach dem 5-E™ Ernährungskonzept gefüttert wurden und dennoch von Atemnot durch ein zu langes und zu weiches Gaumensegel betroffen waren.
Es gibt verschiedene Methoden der Gaumensegel-Operation – ob mit dem Skalpell, durch Elektrochirurgie oder mit verschiedenen Lasergeräten.
In der 5-E™ Tierarztpraxis werden seit mehr als 15 Jahren Operationen an Gaumensegeln und Ventilnasen mit einem speziellen infraroten Dioden-Laser durchgeführt. Mit dieser Methode soll eine nachhaltige Verbesserung der Atemwegs- Funktionalität erreicht werden – und das besonders schonend und nahezu blutungsfrei. Die Kollagenfasern des verbleibenden Gaumensegels werden außerdem gestrafft. Dies soll weitere Atemprobleme vorbeugen.
Um Deinen Hund langfristig zu unterstützen, sollte die eigentliche Ursache seiner Atemprobleme bzw. des überlangen Gaumensegels behandelt werden. Nach unserer langjährigen tiermedizinischen Erfahrung gehen diese Probleme oft mit Störungen des Magen-Darm-Systems einher.
Das Gesunde Tier bietet Dir eine Vielzahl an natürlichen Ergänzungsfuttermitteln und Vitalstoffen, die dabei helfen können, den Magen und Darm Deines Hundes zu entsäuern, zu entgiften und nachhaltig zu sanieren.
Wir informieren Dich gerne mit wertvollen Tipps und Angeboten rund um die Gesundheit Deines Tieres.
Wir freuen uns auf Dich.
2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort
Muss man den Gaumensegel mehrmals operiert werden
Wenn es gut operiert ist, dann reicht ein Eingriff aus.