Hinweis: Dieser Ratgeber enthält Empfehlungen für unterstützende Maßnahmen bei einem Bandscheibenvorfall. Zur genauen Abklärung der Diagnose und Therapie Deines Hundes ist ein Besuch in der Tierarztpraxis unerlässlich!
Was ist ein Bandscheibenvorfall beim Hund?
Ein Bandscheibenvorfall ist eine häufige Erkrankung des Rückens, bei der eine oder mehrere Bandscheiben im Wirbelsäulenbereich geschädigt sind und sich in den Wirbelkanal vorwölben oder hineinverlagern. In der Tiermedizin unterscheidet man dabei zwischen einer Vorwölbung der Bandscheibe (Protrusion) und einem Austritt von Bandscheibenmaterial (Extrusion). Bei Dackeln und anderen Hunderassen mit langem Rücken spricht man auch von der sogenannten Dackellähmung.
Die Bandscheiben dienen als Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln.
Sie bestehen aus einem äußeren Faserring sowie einem gelartigen Kern und sorgen für die Beweglichkeit der Wirbelsäule. Ein Bandscheibenvorfall tritt auf, wenn der Faserring beschädigt wird und der Kerninhalt nach außen gelangt. Meist entleert sich das austretende Material in den Wirbelkanal und ruft daraufhin Schmerzen und neurologische Symptome wie Lähmungen hervor. Der Kerninhalt drückt auf umliegende Nerven und das Rückenmark. In der Folge können Entzündungen und Wasseransammlungen (Ödeme) entstehen.
Wie kommt es zum Bandscheibenvorfall beim Hund?
Die Ursachen für einen Bandscheibenvorfall beim Hund sind vielfältig und hängen in vielen Fällen mit der Veranlagung, dem Alter und der Rasse zusammen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Typen von Bandscheibenvorfällen:
Typ I – Bandscheibenextrusion:
- Hierbei entsteht ein Spalt im äußeren Faserring, durch den Kerninhalt nach außen tritt und auf das Rückenmark drückt, was meist zu akuten Beschwerden führt.
- Dieser Typ tritt häufig bei Hunden im Alter zwischen zwei und sieben Jahren auf, insbesondere bei Rassen mit kurzen Beinen und langem Rücken (z. B. Dackel, Havaneser, Malteser oder Beagle). Bei diesen Tieren besteht oft eine genetische Veranlagung für Veränderungen an der Wirbelsäule, etwa in Form von Keil- oder Schmetterlingswirbeln, die die Stabilität zusätzlich beeinträchtigen können.
Typ II – Bandscheibenvorwölbung:
- Hierbei degeneriert der äußere Faserring langsam, wird aufgeweicht und wölbt sich vor (bleibt aber intakt).
- Die Beschwerden setzen meist langsam ein und werden mit der Zeit stärker. Dieser Typ tritt häufig bei älteren und größeren Hunden auf, kann aber grundsätzlich jede Rasse betreffen.
Sonderfall ANNPE (Acute Noncompressive Nucleus Pulposus Extrusion):
- Hierbei kommt es zu einer akuten Schädigung (Prellung, Quetschung) des Rückenmarks, die durch bestimmte Aktivitäten (wie Spielen) verursacht wird.
- Als Folge gelangt der Kerninhalt der Bandscheibe mit hohem Druck in den Wirbelkanal, verteilt sich dort und drückt auf das Rückenmark.
- Die Beschwerden treten in den meisten Fällen von jetzt auf gleich auf.
- Diese Form des Bandscheibenvorfalls kann bei allen Hunderassen auftreten (eine Degeneration der Bandscheibe liegt hierbei nicht vor).
Aus ganzheitlicher Sicht werden Bandscheibenvorfälle beim Hund durch verschiedene Faktoren begünstigt.
Dazu gehören eine unausgewogene Ernährung, Bewegungsmangel (bereits im Welpenalter) oder eine Belastung des Stoffwechsels durch Umweltbelastungen bzw. bestimmte Medikamente.
Ein Grund dafür ist der Aufbau der Bandscheiben: Diese werden nicht direkt über Blutgefäße ernährt, sondern durch einen Pumpmechanismus (den Wechsel von Be- und Entlastung), über den Nährstoffe einströmen und Stoffwechselprodukte abtransportiert werden. Ein weiterer Zusammenhang besteht mit dem Stoffwechsel, der Muskulatur, dem Bindegewebe und den Faszien. So können Bewegungsmangel oder eine Beeinträchtigung der Nährstoffversorgung das empfindliche Gewebe schwächen und anfälliger für Schäden machen.
Nach den Lehren der Traditionellen Chinesischen Medizin kann der Darm Einfluss auf die Gesundheit der Bandscheiben haben.
Ein Ungleichgewicht im Verdauungssystem wird dort als möglicher Faktor gesehen, der den Energiefluss und damit auch die Versorgung von Geweben beeinflusst. Aus ganzheitlicher Sicht kann eine unausgewogene Ernährung mit zu wenig Nähr- und Ballaststoffen das natürliche Gleichgewicht der Darmflora stören. Dadurch können sich bestimmte Bakterien verstärkt vermehren und den Stoffwechsel belasten. In der Folge kann die Aufnahme wichtiger Nährstoffe eingeschränkt sein, was langfristig die Versorgung von Bindegewebe, Faszien und Bandscheiben beeinträchtigen kann.
Oft werden schon bei jungen Hunden Voraussetzungen für Bandscheibenprobleme geschaffen.
Nach wie vor hält sich der Irrglaube, dass sich ein junger Hund nicht zu viel bewegen darf. Durch übermäßige Schonung können die Faszien und das Bindegewebe jedoch weniger belastbar bleiben, obwohl sie die Bandscheiben eigentlich stabilisieren und schützen sollen. Darüber hinaus können Umweltfaktoren, Stress, eine unausgewogene Ernährung oder die unnötige Gabe von Medikamenten den Stoffwechsel belasten. Dies kann dazu beitragen, dass Stoffwechselprodukte im Gewebe eingelagert werden, was die Faszienfunktion beeinträchtigen und den Druck auf die Bandscheiben erhöhen kann.
Symptome: Wie verhält sich ein Hund mit Bandscheibenvorfall?
Die Symptome eines Bandscheibenvorfalls beim Hund hängen davon ab, welcher Teil der Wirbelsäule betroffen ist und wie stark das Rückenmark oder die Nervenwurzeln gedrückt oder gereizt werden. Typisch sind plötzlich auftretende Schmerzen, Bewegungseinschränkungen. Auch ein verändertes Gangbild und unsichere Bewegungen können erste Hinweise auf einen Bandscheibenvorfall beim Hund sein.
Mögliche Symptome beim Bandscheibenvorfall im Bereich der Halswirbelsäule:
- Der Hund kann den Kopf oder Hals kaum bewegen
- Starke Schmerzen schon bei leichten Bewegungen oder Berührungen
- Steife Kopf- und Halshaltung
- Angespannte Nackenmuskulatur
- Schmerzäußerung (z. B. Jaulen oder Schreien bei Bewegung)
- Lahmheit oder Schwäche in den Vorderbeinen
In schwerwiegenden Fällen sind außerdem möglich:
- Lähmungen einzelner oder aller Gliedmaßen
- Gleichgewichtsprobleme und unsichere Bewegungen
Mögliche Symptome beim Bandscheibenvorfall im Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule (z. B. bei Dackellähmung):
- Stark gekrümmter Rücken
- Druckschmerz beim Abtasten
- Unsichere Bewegungen der Hinterbeine, manchmal auch Zittern oder Stolpern
- Schwäche oder Lähmung der Hinterbeine
- Unnatürliche Sitzhaltung: Hund sitzt mit aufgerichtetem Oberkörper, stützt sich auf die Vorderbeine und hält die Hinterhand am Boden, um die Wirbelsäule zu entlasten.
- Schmerzen auch beim Abtasten des Bauches
- In fortgeschrittenen Fällen: Probleme, Harn oder Kot abzusetzen, bis hin zu Inkontinenz
Sollten Dir eins oder mehrere der genannten Symptome bei Deinem Hund auffallen, suche baldmöglichst eine Tierarztpraxis auf, um ihn auf einen möglichen Bandscheibenvorfall untersuchen zu lassen.
Wie diagnostiziert man einen Bandscheibenvorfall beim Hund?
Je nachdem, welche Symptome vorliegen, können verschiedene Untersuchungsverfahren zum Einsatz kommen. Dazu gehören:
- Allgemeine Untersuchung auf Anzeichen von Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder neurologischen Ausfällen
- Neurologische Untersuchung: Hierbei werden die Reflexe, Muskelkraft und Bewegungskoordination des Hundes überprüft.
- Gegebenenfalls orthopädische Untersuchung, um andere Ursachen auszuschließen.
- Röntgenbilder der Wirbelsäule, um Anomalien oder Veränderungen im Bereich der Bandscheiben zu erkennen.
- Myelographie: Bei diesem Röntgenverfahren wird ein Kontrastmittel in den Wirbelkanal injiziert, um mögliche Schäden genauer darzustellen.
- Computertomographie (CT) ermöglicht eine detaillierte 3D-Darstellung der Wirbelsäule.
- Magnetresonanztomographie (MRT) ermöglicht eine hochauflösende Darstellung der Bandscheiben und Nerven.
Therapie: Wie kann man einen Bandscheibenvorfall beim Hund behandeln?
Je nach Lage und Schweregrad des Bandscheibenvorfalls können verschiedene Behandlungsmethoden zum Einsatz kommen. In milderen Fällen reicht meist eine konservative Therapie. Dabei steht im Vordergrund, den Hund zu schonen, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit nach und nach wiederherzustellen. Dazu gehören mehrtägige bis mehrwöchige Ruhephasen (sogenannte Boxenruhe), die Gabe von entzündungshemmenden Schmerzmitteln (NSAIDs), bei Bedarf auch Muskelentspannern oder nervenschützenden Medikamenten, sowie Physiotherapie oder Hydrotherapie. Diese Maßnahmen können helfen, die Entzündung zu reduzieren und die Heilung zu unterstützen.
Eine Operation wird in der Regel dann empfohlen, wenn neurologische Ausfälle (z. B. Lähmungserscheinungen) auftreten, keine Besserung durch die konservative Behandlung eintritt oder sich die Symptome trotz Therapie verschlechtern. In solchen Fällen kann ein chirurgischer Eingriff notwendig sein, um den Druck auf das Rückenmark oder die Nervenwurzeln zu verringern und die Stabilität der betroffenen Wirbelsäulenabschnitte wiederherzustellen.
Ergänzende ganzheitliche Therapieverfahren
In der 5-E™ Tierarztpraxis werden ganzheitliche Therapieverfahren wie die Feld-Lasertherapie, das Backhaus Light Tuning oder die PRP-Behandlung häufig begleitend zur Behandlung bei Hunden mit Bandscheibenvorfällen eingesetzt. Die langjährige Praxiserfahrung zeigt, dass diese Anwendungen dazu beitragen können, die Regeneration des Gewebes zu unterstützen und den Heilungsprozess zu fördern.
Externe Feld-Laser-Therapie: Bei dieser in der Regel schmerzfreien Methode wird ein tiefenwirksamer Infrarot-Laserstrahl gezielt auf die Wirbelsäule gerichtet (ohne Narkose). Das Verfahren wird eingesetzt, um die Durchblutung und den Zellstoffwechsel im betroffenen Bereich zu stimulieren und so den natürlichen Heilungsprozess zu unterstützen.
Therapie mit Thrombozytenreichem Plasma (PRP-Therapie): Hierbei werden aus dem Blut des Hundes Thrombozyten extrahiert. Diese werden in Nähe der betroffenen Rückenabschnitte (meist ohne Narkose) ins Bindegewebe injiziert und mit therapeutischem Laserlicht stimuliert. Der Laser kann dabei helfen, das betroffene Gewebe anzuregen und den natürlichen Heilungsprozess zu unterstützen. Bei Bandscheibenoperationen kann der Einsatz von Laserlicht zusammen mit PRP dazu beitragen, Entzündungsreaktionen zu regulieren, Beschwerden zu lindern und die Regeneration des Gewebes zu fördern.
Noch Fragen?
Sollte Dein Hund einen Bandscheibenvorfall haben, bietet die ganzheitliche Tiermedizin ergänzende Ansätze, die den natürlichen Regenerationsprozess unterstützen können (z. B. Akupunktur, Osteopathie, Galvano- oder Bioresonanztherapie, Magnetfeldtherapie). Bei Interesse kannst Du auf der Website der Tierarztpraxis einen Termin für eine persönliche Beratung vereinbaren. Oder buche einen Online-Termin mit unserem Tierärzteteam über unsere Beratungsplattform DGT MEDICAL.
Was kann ich tun, wenn mein Hund einen Bandscheibenvorfall hat?
Um die Genesung Deines Hundes zu unterstützen, kannst Du die folgenden Maßnahmen begleitend zu den klassischen oder ganzheitlichen Therapieverfahren anwenden. Diese sind besonders schonend und haben sich in der 5-E™ Tierarztpraxis seit vielen Jahren als sinnvolle Ergänzung bei Hunden mit Bandscheibenproblemen bewährt.
1.) Qi Gong-Massage
Hierbei handelt es sich um eine traditionelle chinesische Methode, die durch sanfte Bewegungen körperliche Spannungen lösen und den Energiefluss anregen kann. Mit ruhigen Massagebewegungen entlang des Rückens – zum Beispiel mit einem Qi Gong Kamm für Hunde – kannst Du Deinem Liebling helfen, sich zu entspannen. Außerdem kann dies die Durchblutung unterstützen.
2.) Unterstützung von Faszien und Bandscheiben durch Ergänzungsfuttermittel
Um die Regeneration der Faszien, die Nährstoffversorgung der Bandscheiben und ein gesundes Magen-Darm-System zu unterstützen, kann nach tierärztlicher Rücksprache die Gabe von Ergänzungsfuttermitteln sinnvoll sein, die Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, pflanzliche Extrakte oder Vitamine enthalten. Diese können den normalen Stoffwechsel von Bindegewebe und Gelenken unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden fördern.
3.) Unterstützung des Verdauungssystems
Ein gesunder Verdauungstrakt kann die Versorgung von Bindegewebe, Faszien und Bandscheiben positiv beeinflussen. Wird der Magen-Darm-Trakt entlastet, kann der Körper Nährstoffe besser aufnehmen und den Stoffwechsel effizienter regulieren – Faktoren, die für die Stabilität und Regeneration des Bewegungsapparats wichtig sind. Eine magen- und darmfreundliche Ernährung kann dazu beitragen, die natürliche Balance im Verdauungssystem zu fördern und den Organismus ganzheitlich zu unterstützen.
Was darf ich meinem Hund gegen Schmerzen geben?
Schmerzmittel sollten immer gezielt und nur nach tierärztlicher Rücksprache eingesetzt werden, da manche Wirkstoffe bei längerer Anwendung die Leber oder Nieren belasten können. Wenn Dein Hund aufgrund eines Bandscheibenvorfalls Schmerzen hat, kommen zur Linderung und Entzündungshemmung meist sogenannte NSAIDs (nichtsteroidale Antiphlogistika) zum Einsatz.
Der Einsatz von Kortison-Präparaten wird heute – vor allem in hoher Dosierung direkt nach einem Bandscheibenvorfall beim Hund – zunehmend kritisch gesehen. Aktuelle Studien1 zeigen, dass Kortison die Nerven nicht nachweislich schützt, dafür aber häufiger Nebenwirkungen verursacht als NSAIDs. Viele Tierneurologen empfehlen daher, Kortison nur in Ausnahmefällen und nach sorgfältiger Abwägung zu verwenden. In den meisten Fällen gelten NSAIDs als die besser verträgliche und bevorzugte Wahl.
Kann sich ein Hund vollständig von einem Bandscheibenvorfall erholen?
Bei rechtzeitiger Diagnose und angemessener Behandlung hat ein Hund mit Bandscheibenvorfall gute Heilungschancen und kann sich in vielen Fällen vollständig erholen. Wenn der Bandscheibenvorfall schwerwiegend war und die Nerven bereits stark beeinträchtigt wurden, kann es jedoch passieren, dass einige Hunde dauerhafte neurologische Schäden behalten.
So viel ist jedoch sicher: Mit Geduld und liebevoller Zuwendung kannst Du die Genesung Deines Lieblings unterstützen und gleichzeitig eure Bindung stärken.
Wie verhindert man einen Bandscheibenvorfall bei Hunden?
Es gibt keine sichere Methode, einen Bandscheibenvorfall beim Hund vollständig zu vermeiden. Du kannst Deinen Liebling aber durch einige Maßnahmen so gut wie möglich davor schützen. Wie wir bereits im Kapitel zu den Ursachen erwähnt haben, werden Bandscheibenvorfälle aus ganzheitlicher Sicht durch verschiedene Faktoren begünstigt. Dazu gehören eine unausgewogene Ernährung, zu wenig Bewegung und Umweltbelastungen sowie bestimmte Medikamente. Aus diesem Grund empfehlen wir folgende Präventivmaßnahmen, die sich in der 5-E™ Tierarztpraxis seit vielen Jahren bewährt haben:
1.) Darmfreundliche Ernährung
Generell empfehlen wir die Fütterung von kaltgepresstem Hundefutter, da es durch seine schonende Herstellung als besonders gut verträglich gilt. Ergänzend dazu kann eine regelmäßige Unterstützung der Darmflora – zum Beispiel durch passende Ergänzungsfuttermittel – sinnvoll sein.
2.) Ausreichend Bewegung zur Stärkung der Muskulatur
Indem Du Deinem Hund ausreichend Bewegung bietest (und das bereits im Welpenalter) und ihm regelmäßig sanfte Massagen gönnst, die die Durchblutung der Rückenfaszien fördern können, kannst Du dazu beitragen, die Beweglichkeit und Stabilität der Wirbelsäule zu erhalten.
3.) Vermeidung bestimmter Medikamente
Ein gesundes Körpergewicht entlastet die Wirbelsäule und beugt einer übermäßigen Belastung der Bandscheiben vor. Auch beim Hundesport (z. B. beim Agility) gilt: Bewegung ja, aber immer angepasst an Alter, Rasse und Kondition, um Überlastungen zu vermeiden.
4.) Rückenfreundliche Umgebung
Besonders bei älteren Hunden, bei Rassen mit längerer Wirbelsäule oder bei Tieren mit bestehenden Rückenproblemen lohnt es sich, die Umgebung anzupassen. Rampen oder Plattformen statt Treppen, rutschfeste Unterlagen und weiche Liegeflächen helfen, unnötige Belastungen der Wirbelsäule zu vermeiden und den Alltag gelenkschonender zu gestalten.
5.) Vermeidung bestimmter Medikamente
Medikamente sollten nur dann verabreicht werden, wenn sie wirklich nötig sind, da chemische Substanzen die Organe Deines Hundes belasten können. Berate Dich im Zweifel immer mit Deiner Tierärztin oder Deinem Tierarzt, bevor Du Deinem Liebling Medikamente gibst.
Fazit:Regelmäßige Bewegung mit Deinem Hund macht Spaß und wirkt sich positiv auf sein und natürlich auch Dein Wohlbefinden aus. Die oben genannten Präventionsmaßnahmen haben sich in der 5-E™ Tierarztpraxis seit vielen Jahren bewährt. Lass Dich dazu gerne von unserem Tierärzteteam bei DGT MEDICAL beraten!
Produktempfehlungen
Ergänzend zur tierärztlichen Behandlung kann ein Hund mit Bandscheibenvorfall ernährungsphysiologisch unterstützt werden – zum Beispiel durch Futter- und Ergänzungsfuttermittel, die ausgewählte Nährstoffe enthalten, welche den Stoffwechsel von Muskulatur, Bindegewebe und Bewegungsapparat unterstützen können und so zum Erhalt der natürlichen Funktion der Wirbelsäule und zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen.
1.) MOBILO Diät-Alleinfuttermittel zur Unterstützung des Gelenkstoffwechsels
- Rindermuskelfleisch und Forelle liefern hochwertiges Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren, die den Erhalt der Muskelmasse und die Beweglichkeit der Gelenke unterstützen können.
- Hirse und Süßkartoffeln enthalten komplexe Kohlenhydrate als langanhaltende Energiequelle sowie Ballaststoffe für eine ausgewogene Verdauung.
- Leinsaat und Hanföl liefern essenzielle Fettsäuren, die den Stoffwechsel unterstützen können.
- Grünlippmuschel und Kollagenhydrolysat enthalten natürliche Bausteine wie Glucosamin, die zur Erhaltung der Gelenkfunktion beitragen können.
- Ausgewählte Kräuter liefern pflanzliche Inhaltsstoffe, die traditionell zur Unterstützung des Stoffwechsels und des Bewegungsapparats eingesetzt werden.
2.) CHONDRO DYN ist ein Ergänzungsfuttermittel zur Unterstützung der Knorpel- und Gelenkfunktion.
- Kollagenhydrolysat liefert natürliche Bausteine, die zur Festigkeit und Elastizität von Knorpel- und Bindegewebe beitragen können.
- Glucosamin und Hyaluronsäure sind natürliche Bestandteile der Gelenkflüssigkeit und können die Ernährung des Gelenk- und Bindegewebes unterstützen.
- Zink ist ein essentielles Spurenelement, das zur Erhaltung normaler Knochen und zur normalen Kollagenbildung beiträgt.
- Mangan trägt zur normalen Bildung von Bindegewebe und zur Erhaltung normaler Knochen bei.
3.) ARTHRO TAB DOG ist ein Ergänzungsfuttermittel zur Unterstützung der Gelenkfunktion.
- MSM (Methylsulfonylmethan) liefert organischen Schwefel, der ein wichtiger Bestandteil von Bindegewebe, Sehnen und Knorpel ist.
- Glucosamin, Chondroitinsulfat und Hyaluronsäure sind körpereigene Stoffe, die die natürliche Funktion von Gelenken und Knorpelgewebe unterstützen können.
- Omega-3-Fettsäuren aus Algenöl können dazu beitragen, den Stoffwechsel des Bewegungsapparats zu unterstützen.
- Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung bei, die für die Funktion von Knorpel, Knochen und Bindegewebe wichtig ist.
4.) HOLO DYN ist ein Ergänzungsfuttermittel mit pflanzlichen Ölen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
- Liefert wertvolle Energie und kann den Energie-Stoffwechsel bedarfsgerecht unterstützen, besonders in Phasen erhöhter körperlicher Belastung oder während der Regeneration.
- Die enthaltenen Fette stellen wichtige Bausteine für den normalen Erhalt von Geweben wie Muskeln, Sehnen und Gelenkstrukturen bereit.
5.) BONE PLEX ist ein Ergänzungsfuttermittel zur Unterstützung der Knochenstoffwechselfunktion.
- Lithothamnium calcareum ist eine Rotalge, die eine besonders gut verwertbare Form von Calcium liefert, die den Erhalt normaler Knochen unterstützen kann.
- Drynariawurzel enthält sekundäre Pflanzenstoffe, die die Aktivität knochenbildender Zellen unterstützen können.
- Zink ist ein essentielles Spurenelement, das zur Erhaltung normaler Knochen und zur normalen Kollagenbildung beiträgt.
- Mangan trägt zur Erhaltung normaler Knochen und zur normalen Bildung von Bindegewebe bei.