Whippet

Was sind typische Charaktereigenschaften des Whippet? Ist der Whippet für Anfänger geeignet?Wir helfen Dir bei der Entscheidung, ob diese Rasse zu Dir und Deinem Leben passt. Und sagen Dir auch, auf was Du achten solltest, falls ein Whippet bei Dir einziehen sollte.

Steckbrief

Whippet
Merkmale
Verspieltheit
2
Menschenbezogenheit
4
Aktivität
3
Trainierbarkeit
3
Intelligenz
3
Kinderfreundlichkeit
4
Bellfreudigkeit
2
Anforderungen
Mentale Anforderung
2
physische Anforderung
3
Pflegeaufwand
2
Haaren
2
Anfängerhund
3
Felllänge
1
Merkmale
Herkunft
Großbritannien
Körperliche Merkmale
Schlanker, sehr eleganter Windhund mit tiefem Brustkorb und stark aufgezogener Bauchlinie. Kurzes, feines Fell, lange Läufe, schmaler Kopf.
Höhe / Größe (cm)
44 - 51 (Rüde)
44 - 47 (Hündin)
Gewicht (kg)
6 - 14 (Rüde)
6 - 14 (Hündin)
Fellfarben
weiss
grau
schwarz-mehrfarbig
blau-mehrfarbig
Gesundheit
Rassetypisch können Herzprobleme, Augenkrankheiten sowie eine erhöhte Verletzungsanfälligkeit durch hohe Geschwindigkeit auftreten. Auch Narkoseempfindlichkeit kann vorkommen. Regelmäßige Vorsorge und verantwortungsvolle Zucht gelten als wichtig.
Lebenserwartung
12 – 15 Jahre
Richtpreis (Züchter)
800 - 1000

Welchen Charakter hat der Whippet?

Der Whippet ist eine elegante und schlanke Hunderasse, die einige besondere Charaktereigenschaften aufweist, die sie von anderen Hunden unterscheiden. Hier sind einige herausragende Merkmale des Whippets:

  • Sanfte Natur: Whippets sind bekannt für ihre sanfte und freundliche Natur. Sie sind oft liebevolle Familienhunde, die gerne Zeit mit Dir verbringen und enge Bindungen zu Dir aufbauen.
  • Schnelligkeit und Agilität: Ursprünglich wurden Whippets als Windhunde gezüchtet, um in Rennen einzusetzen. Diese Rasse ist extrem schnell und agil, was sie zu ausgezeichneten Läufern und Springern macht.
  • Anpassungsfähigkeit: Whippets passen sich gut den verschiedensten Lebensstilen an. Obwohl sie eine gewisse Bewegung und Auslauf benötigen, können sie auch in Wohnungen leben, solange sie regelmäßige Spaziergänge und Möglichkeiten zum Rennen haben.
  • Sensibilität: Whippets sind oft sensibel und einfühlsam. Sie können auf die Stimmung ihrer Besitzer reagieren und sind manchmal auch empfindlich gegenüber lauten Geräuschen oder stressigen Situationen.
  • Ruhe und Gelassenheit: Obwohl Whippets energiegeladen sein können, haben sie auch eine ruhige Seite und genießen es, sich auf bequemen Plätzen auszuruhen. Sie sind keine besonders lauten Hunde und neigen nicht dazu, übermäßig zu bellen.
  • Sozialverhalten: Die meisten Whippets sind freundlich gegenüber anderen Hunden und Tieren. Sie können sich gut mit anderen Hunden vertragen und sind oft in der Lage, gemeinsam in Gruppen zu spielen.
  • Gutes Familienverhalten: Whippets sind oft kinderfreundlich und können gut mit Kindern umgehen, besonders wenn sie von klein auf an Kinder gewöhnt sind und respektvoll behandelt werden.
    Neugier und Intelligenz: Whippets sind neugierige Hunde und können intelligent sein. Sie können Dinge schnell lernen, obwohl sie manchmal einen unabhängigen Geist haben und nicht immer perfekte Gehorsamkeit zeigen.

Welche Krankheiten kann ein Whippet bekommen?

Der Whippet ist eine charakteristische Hunderasse mit speziellen gesundheitlichen Herausforderungen. Aufgrund seiner genetischen Veranlagung und besonderen anatomischen Merkmale neigt der Whippet zu einigen spezifischen Erkrankungen. Hier sind zwei häufige Krankheiten, die bei dieser Rasse auftreten:

  1. Herzkrankheit – Mitralklappeninsuffizienz
    Die Mitralklappeninsuffizienz ist eine häufige Herzerkrankung beim Whippet, bei der die Mitralklappe im Herzen nicht mehr richtig schließt.
  2. Kreuzbandriss (Craniale Kreuzbandruptur)
    Ein Kreuzbandriss ist eine häufige orthopädische Erkrankung beim Whippet, die durch eine Verletzung des vorderen Kreuzbands im Kniegelenk verursacht wird.

Welche Ernährung braucht der Whippet?

Aus unserer Perspektive spielt die Fütterungsstrategie beim Whippet eine wichtige Rolle.

Unsere Empfehlungen:

  • „Weniger füttern, aber höhere Qualität“: Viele Hunde leiden an Nährstoffmangel. Dies ist häufig das Ergebnis einer unpassenden Fütterungsstrategie (zu viel, zu häufig), gekoppelt mit Futter minderer Qualität . Die Darmzellen werden durch den Nahrungsstress geschwächt und können zu wenig Nährstoffe einerseits selbst produzieren, andererseits aus der Nahrung aufnehmen.
  • „Nicht mehr abends füttern und nicht zu oft am Tag“: Ein Hund kann maximal einmal täglich ökonomisch verdauen. Morgens stehen ihm genug Hormone und Enzyme zur einwandfreien Verdauung zur Verfügung. Bei kranken Hunden, solchen mit starkem Stoffwechsel oder kleinen Rassen kann eine zweite Futterportion ratsam sein. Diese sollte kleiner ausfallen als die morgendliche Portion (70/30) und vor 17 Uhr gefüttert werden. Nachts kann Nahrung nicht ausreichend verdaut werden, da der Stoffwechsel herunterfährt. Die Darmzellen können die Nährstoffe nicht mehr richtig aus der Nahrung ziehen. Gleichzeitig wird das Risiko einer Magenaufgasung reduziert.
  • „Bei Umstellungen der Fütterungsstrategie schrittweise vorgehen“: Die Darmflora Deines Hundes sollte auf das neue Futter vorbereitet werden, damit sie sich an die Verdauungsart, Rezeptur und Nährstoffdichte gewöhnen kann. Gib Deinem Hund deshalb einige Tage bis Wochen Zeit für die Futterumstellung. Um den Futterwechsel zu erleichtern, kannst Du die Umstellung zusätzlich mit einer Darmkur begleiten. Sie kann dabei helfen, dass sich die Enzymausstattung und Darmbakterien schneller an die neue Rezeptur gewöhnen. Reduziere zuerst langsam die letzte Mahlzeit, bei Erfolg die vorletzte (falls zutreffend).
  • „Gesündere Nahrung mit höherer biologischer Wertigkeit“: Klassisches Nassfutter aus der Dose hat oft eine geringe Wertigkeit und ist stark erhitzt. Zusätzlich behindert der hohe Wassergehalt die exakte Proteinverdauung. Doglicious als Feuchtfutter ist nur halb so stark erhitzt und daher besonders nährstoffreich. Zudem ist es hochwertig im Glas verpackt und hat eine darmfreundliche Zusammensetzung, die eine gute Proteinverdauung ermöglicht.
  • „BARF-Nahrung enthält etliche schwer kalkulierbare Risiken“: Aus unserer Sicht besitzt BARF viele Nachteile: Transport von Viren und Bakterien, zu viel Protein, Eiweiße mit zu hohem Histamingehalt, zu hohe Hitzebildung sowie Mangel an Rohfaser, Spurenelementen und Mineralstoffen. Falls man sich entscheidet, das Futter selbst herzustellen, ist es wichtig, die Ernährung des Hundes durch die Zugabe von Rohfaser, Spurenelementen, Mineralstoffen und Vitaminen zu ergänzen. Es ist auch ratsam, Fleisch und Gemüse vor dem Verzehr immer zu erhitzen, um das Risiko von bakteriellen Infektionen zu minimieren.

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