West Highland White Terrier, Westie

Was sind typische Charaktereigenschaften des West Highland Terriers? Ist der West Highland Terrier für Anfänger geeignet?Wir helfen Dir bei der Entscheidung, ob diese Rasse zu Dir und Deinem Leben passt. Und sagen Dir auch, auf was Du achten solltest, falls ein West Highland Terrier bei Dir einziehen sollte.

Steckbrief

West Highland White Terrier, Westie
Merkmale
Verspieltheit
4
Menschenbezogenheit
4
Aktivität
3
Trainierbarkeit
3
Intelligenz
4
Kinderfreundlichkeit
3
Bellfreudigkeit
3
Anforderungen
Mentale Anforderung
3
physische Anforderung
3
Pflegeaufwand
4
Haaren
3
Anfängerhund
3
Felllänge
3
Merkmale
Herkunft
Großbritannien (Schottland)
Körperliche Merkmale
Kleiner, kompakter Terrier mit kräftigem Körperbau. Dichtes, drahtiges, reinweißes Fell mit weicher Unterwolle. Aufrechte Ohren, dunkle Augen, lebhafter Ausdruck.
Höhe / Größe (cm)
23 - 30 (Rüde)
25 - 28 (Hündin)
Gewicht (kg)
7 - 10 (Rüde)
6 - 7 (Hündin)
Fellfarben
weiss
Gesundheit
Rassetypisch können Hautprobleme, Allergien, Patellaluxation sowie Lungenerkrankungen auftreten. Regelmäßige Vorsorge und verantwortungsvolle Zucht gelten als wichtig.
Lebenserwartung
12 – 16 Jahre
Richtpreis (Züchter)
1100 - 1800

Welchen Charakter hat der West Highland Terrier?

Der West Highland Terrier, auch als „Westie“ bekannt, ist eine Hunderasse mit einzigartigen Charaktereigenschaften, die sie von anderen Rassen unterscheiden. Hier sind einige besondere Merkmale des West Highland Terriers:

  • Klugheit und Unabhängigkeit: Westies sind intelligente Hunde, die schnell lernen und Probleme eigenständig lösen können. Diese Klugheit geht oft mit einer gewissen Unabhängigkeit einher. Sie neigen dazu, eigene Entscheidungen zu treffen und können manchmal stur sein, wenn es darum geht, Deinen Befehlen zu befolgen, die sie manchmal als unnötig erachten.
  • Mutig und selbstbewusst: Trotz ihrer kompakten Größe besitzen Westies einen großen Mut und ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Sie sind nicht scheu und lassen sich nicht leicht einschüchtern, was sie zu mutigen Begleitern macht.
  • Soziales Wesen: West Highland Terrier sind oft gesellig und freundlich gegenüber Menschen und anderen Hunden. Sie genießen Gesellschaft und interagieren gerne mit ihrer Familie. Dies macht sie zu angenehmen Gefährten, sowohl für Einzelpersonen als auch für Familien.
  • Jagdinstinkt: Wie viele Terrier-Rassen wurden Westies ursprünglich für die Jagd gezüchtet. Dieser Jagdinstinkt kann immer noch in ihrem Verhalten vorzufinden sein. Sie könnten Interesse an kleineren Tieren zeigen und zuweilen sogar versuchen, ihnen nachzujagen.
  • Anpassungsfähigkeit: Westies sind in der Regel anpassungsfähige Hunde, die sich sowohl in städtischen als auch ländlichen Umgebungen wohlfühlen können. Ihre moderate Größe macht sie gut für das Leben in Wohnungen oder Häusern mit kleinem Garten geeignet.
  • Verspielt: Westies behalten oft ihren verspielten Charakter bis ins Erwachsenenalter. Sie haben Freude an Spielen und sind gerne aktiv, sei es durch Spaziergänge, Apportieren oder intellektuelle Herausforderungen.

Welche Krankheiten kann ein West Highland Terrier bekommen?

Der West Highland White Terrier (Westie) ist eine charakteristische Hunderasse mit speziellen gesundheitlichen Herausforderungen. Aufgrund seiner genetischen Veranlagung und besonderen anatomischen Merkmale neigt der West Highland Terrier zu einigen spezifischen Erkrankungen. Hier sind zwei häufige Krankheiten, die bei dieser Rasse auftreten:

  1. Cushing-Syndrom (Hyperadrenokortizismus)
    Das Cushing-Syndrom ist eine häufige hormonelle Erkrankung beim West Highland Terrier, die durch eine Überproduktion des Stresshormons Kortisol in den Nebennieren verursacht wird.
  2. Kardiomyopathie
    Die Kardiomyopathie ist eine häufige Herzerkrankung beim West Highland Terrier, bei der der Herzmuskel geschwächt oder verändert ist.

Welche Ernährung braucht der West Highland Terrier?

Aus unserer Perspektive spielt die Fütterungsstrategie beim West Highland Terrier eine wichtige Rolle.

Unsere Empfehlungen:

  • „Weniger füttern, aber höhere Qualität“: Viele Hunde leiden an Nährstoffmangel. Dies ist häufig das Ergebnis einer unpassenden Fütterungsstrategie (zu viel, zu häufig), gekoppelt mit Futter minderer Qualität . Die Darmzellen werden durch den Nahrungsstress geschwächt und können zu wenig Nährstoffe einerseits selbst produzieren, andererseits aus der Nahrung aufnehmen.
  • „Nicht mehr abends füttern und nicht zu oft am Tag“: Ein Hund kann maximal einmal täglich ökonomisch verdauen. Morgens stehen ihm genug Hormone und Enzyme zur einwandfreien Verdauung zur Verfügung. Bei kranken Hunden, solchen mit starkem Stoffwechsel oder kleinen Rassen kann eine zweite Futterportion ratsam sein. Diese sollte kleiner ausfallen als die morgendliche Portion (70/30) und vor 17 Uhr gefüttert werden. Nachts kann Nahrung nicht ausreichend verdaut werden, da der Stoffwechsel herunterfährt. Die Darmzellen können die Nährstoffe nicht mehr richtig aus der Nahrung ziehen. Gleichzeitig wird das Risiko einer Magenaufgasung reduziert.
  • „Bei Umstellungen der Fütterungsstrategie schrittweise vorgehen“: Die Darmflora Deines Hundes sollte auf das neue Futter vorbereitet werden, damit sie sich an die Verdauungsart, Rezeptur und Nährstoffdichte gewöhnen kann. Gib Deinem Hund deshalb einige Tage bis Wochen Zeit für die Futterumstellung. Reduziere zuerst langsam die letzte Mahlzeit, bei Erfolg die vorletzte (falls zutreffend).
  • „Hochwertigere Nahrung mit höherer biologischer Wertigkeit“: Klassisches Nassfutter aus der Dose hat oft eine geringe Wertigkeit und ist stark erhitzt. Zusätzlich behindert der hohe Wassergehalt die exakte Proteinverdauung.
  • „BARF-Nahrung enthält etliche schwer kalkulierbare Risiken“: Aus unserer Sicht besitzt BARF viele Nachteile: Transport von Viren und Bakterien, zu viel Protein, Eiweiße mit zu hohem Histamingehalt, zu hohe Hitzebildung sowie Mangel an Rohfaser, Spurenelementen und Mineralstoffen. Falls man sich entscheidet, das Futter selbst herzustellen, ist es wichtig, die Ernährung des Hundes durch die Zugabe von Rohfaser, Spurenelementen, Mineralstoffen und Vitaminen zu ergänzen. Es ist auch ratsam, Fleisch und Gemüse vor dem Verzehr immer zu erhitzen, um das Risiko von bakteriellen Infektionen zu minimieren.

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