Shih-Tzu

Was sind typische Charaktereigenschaften des Shih Tzu? Wie viel Beschäftigung und Bewegung brauchen sie?
Wir helfen Dir bei der Entscheidung, ob diese Rasse zu Dir und Deinem Leben passt. Und sagen Dir auch, auf was Du achten solltest, falls ein kleiner Shih Tzu bei Dir einziehen sollte.

Steckbrief

Shih-Tzu
Merkmale
Verspieltheit
4
Menschenbezogenheit
4
Aktivität
2
Trainierbarkeit
3
Intelligenz
3
Kinderfreundlichkeit
4
Bellfreudigkeit
3
Anforderungen
Mentale Anforderung
2
physische Anforderung
2
Pflegeaufwand
4
Haaren
2
Anfängerhund
4
Felllänge
4
Merkmale
Herkunft
China / Tibet
Körperliche Merkmale
Kleiner, kompakter Begleithund mit langem, dichtem Fell und typischer Gesichtsbehaarung. Kurze Schnauze, runder Kopf, große dunkle Augen.
Höhe / Größe (cm)
20 - 27 (Rüde)
20 - 27 (Hündin)
Gewicht (kg)
4 - 8 (Rüde)
4 - 8 (Hündin)
Fellfarben
weiss
creme
schwarz-mehrfarbig
blau-mehrfarbig
Gesundheit
Rassetypisch können Atemprobleme, Augenprobleme, Zahnfehlstellungen sowie Patellaluxation auftreten. Aufgrund der kurzen Schnauze kann eine Hitzesensibilität bestehen. Regelmäßige Vorsorge und verantwortungsvolle Zucht gelten als wichtig.
Lebenserwartung
10 – 16 Jahre
Richtpreis (Züchter)
1000 - 1500

Welchen Charakter hat der Shih Tzu?

Der Shih-Tzu ist eine liebenswerte und charmante Hunderasse mit einzigartigen Charaktereigenschaften, die ihn zu einem beliebten Begleithund gemacht haben:

  • Freundlich und liebevoll: Shih-Tzus sind bekannt für ihre freundliche und liebevolle Natur. Sie sind oft sehr anhänglich und genießen es, Zeit mit ihren Besitzern zu verbringen.
  • Anpassungsfähig: Shih-Tzus sind anpassungsfähige Hunde, die sich gut in verschiedenen Umgebungen und Wohnsituationen zurechtfinden können. Sie passen sich gut an das Stadtleben oder ein Leben auf dem Land an.
  • Verspielt: Obwohl sie kleine Hunde sind, sind Shih-Tzus oft verspielt und lieben es, mit ihren Spielzeugen zu interagieren oder herumzutollen.
  • Sozial: Shih-Tzus sind oft gesellig und kommen gut mit anderen Hunden und Haustieren aus. Eine ordnungsgemäße Sozialisation ist jedoch wichtig, um ihr freundliches Verhalten zu fördern.
  • Unabhängig: Obwohl Shih-Tzus gerne Zeit mit ihren Besitzern verbringen, haben sie auch einen gewissen unabhängigen Charakter. Sie können gelegentlich eigensinnig sein, was in Deiner Erziehung berücksichtigt werden sollte.
  • Geringer Bewegungsbedarf: Shih-Tzus sind keine besonders aktive Rasse und benötigen nicht so viel Bewegung wie einige andere Hunde. Ein paar kurze Spaziergänge und Spielzeiten reichen normalerweise aus, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen.
  • Bellfreudig: Shih-Tzus können dazu neigen, zu bellen, um auf sich aufmerksam zu machen oder bei potenziellen Gefahren zu warnen. Durch konsequente Erziehung kannst Du es aber schaffen,  das Bellverhalten besser zu kontrollieren.
  • Familienfreundlich: Shih-Tzus sind oft kinderfreundlich und können sich gut mit Kindern verstehen, wenn sie von klein auf an Kinder gewöhnt sind und respektvoll mit ihnen umgehen.

Welche Krankheiten kann ein Shih-Tzu bekommen?

Der Shih-Tzu ist eine charakteristische Hunderasse mit speziellen gesundheitlichen Herausforderungen. Aufgrund seiner genetischen Veranlagung und besonderen anatomischen Merkmale neigt der Shih-Tzu zu einigen spezifischen Erkrankungen. Hier sind zwei häufige Krankheiten, die bei dieser Rasse auftreten:

  1. Brachyzephales Atemwegssyndrom (BAS)
    Das Brachyzephale Atemwegssyndrom (BAS) ist eine häufige Erkrankung beim Shih-Tzu, die durch seine kurze Schnauze und flache Gesichtsanatomie verursacht wird.
  2. Bandscheibenvorfall (IVDD)
    Der Bandscheibenvorfall (Intervertebral Disc Disease, IVDD) ist eine häufige orthopädische Erkrankung beim Shih-Tzu, bei der die Bandscheiben zwischen den Wirbeln degenerieren oder sich verschieben.

Welche Ernährung braucht der Shih-Tzu?

Aus unserer Perspektive spielt die Fütterungsstrategie beim Shih-Tzu eine wichtige Rolle.

Unsere Empfehlungen:

  • „Weniger füttern, aber höhere Qualität“: Viele Hunde leiden an Nährstoffmangel. Dies ist häufig das Ergebnis einer unpassenden Fütterungsstrategie (zu viel, zu häufig), gekoppelt mit Futter minderer Qualität . Die Darmzellen werden durch den Nahrungsstress geschwächt und können zu wenig Nährstoffe einerseits selbst produzieren, andererseits aus der Nahrung aufnehmen.
  • „Nicht mehr abends füttern und nicht zu oft am Tag“: Ein Hund kann maximal einmal täglich ökonomisch verdauen. Morgens stehen ihm genug Hormone und Enzyme zur einwandfreien Verdauung zur Verfügung. Bei kranken Hunden, solchen mit starkem Stoffwechsel oder kleinen Rassen kann eine zweite Futterportion ratsam sein. Diese sollte kleiner ausfallen als die morgendliche Portion (70/30) und vor 17 Uhr gefüttert werden. Nachts kann Nahrung nicht ausreichend verdaut werden, da der Stoffwechsel herunterfährt. Die Darmzellen können die Nährstoffe nicht mehr richtig aus der Nahrung ziehen. Gleichzeitig wird das Risiko einer Magenaufgasung reduziert.
  • „Bei Umstellungen der Fütterungsstrategie schrittweise vorgehen“: Die Darmflora Deines Hundes sollte auf das neue Futter vorbereitet werden, damit sie sich an die Verdauungsart, Rezeptur und Nährstoffdichte gewöhnen kann. Gib Deinem Hund deshalb einige Tage bis Wochen Zeit für die Futterumstellung. Um den Futterwechsel zu erleichtern, kannst Du die Umstellung zusätzlich mit einer Darmkur begleiten. Sie kann dabei helfen, dass sich die Enzymausstattung und Darmbakterien schneller an die neue Rezeptur gewöhnen. Reduziere zuerst langsam die letzte Mahlzeit, bei Erfolg die vorletzte (falls zutreffend).
  • „Gesündere Nahrung mit höherer biologischer Wertigkeit“: Klassisches Nassfutter aus der Dose hat oft eine geringe Wertigkeit und ist stark erhitzt. Zusätzlich behindert der hohe Wassergehalt die exakte Proteinverdauung. Doglicious als Feuchtfutter ist nur halb so stark erhitzt und daher besonders nährstoffreich. Zudem ist es hochwertig im Glas verpackt und hat eine darmfreundliche Zusammensetzung, die eine gute Proteinverdauung ermöglicht.
  • „BARF-Nahrung enthält etliche schwer kalkulierbare Risiken“: Aus unserer Sicht besitzt BARF viele Nachteile: Transport von Viren und Bakterien, zu viel Protein, Eiweiße mit zu hohem Histamingehalt, zu hohe Hitzebildung sowie Mangel an Rohfaser, Spurenelementen und Mineralstoffen. Falls man sich entscheidet, das Futter selbst herzustellen, ist es wichtig, die Ernährung des Hundes durch die Zugabe von Rohfaser, Spurenelementen, Mineralstoffen und Vitaminen zu ergänzen. Es ist auch ratsam, Fleisch und Gemüse vor dem Verzehr immer zu erhitzen, um das Risiko von bakteriellen Infektionen zu minimieren.

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