Shar-Pei

Was sind typische Charaktereigenschaften des Shar-Pei? Ist der Shar-Pei für Anfänger geeignet?
Wir helfen Dir bei der Entscheidung, ob diese Rasse zu Dir und Deinem Leben passt. Und sagen Dir auch, auf was Du achten solltest, falls ein Shar-Pei bei Dir einziehen sollte.

Steckbrief

Shar-Pei
Merkmale
Verspieltheit
3
Menschenbezogenheit
3
Aktivität
2
Trainierbarkeit
2
Intelligenz
4
Kinderfreundlichkeit
3
Bellfreudigkeit
2
Anforderungen
Mentale Anforderung
3
physische Anforderung
2
Pflegeaufwand
4
Haaren
3
Anfängerhund
2
Felllänge
2
Merkmale
Herkunft
China
Körperliche Merkmale
Mittelgroßer, kompakter Hund mit kräftigem Körperbau. Typisch sind die ausgeprägten Hautfalten, die kleine dreieckige Ohrenform und die blau-schwarze Zunge. Kurzes, hartes Fell.
Höhe / Größe (cm)
44 - 51 (Rüde)
45 - 53 (Hündin)
Gewicht (kg)
25 - 30 (Rüde)
18 - 25 (Hündin)
Fellfarben
schwarz
dunkelbraun
creme
rehfarben
blau-silber
Gesundheit
Rassetypisch können Hautprobleme, Augenprobleme (z. B. Entropium), Hüftdysplasie sowie das sogenannte Shar-Pei-Fieber auftreten. Regelmäßige Vorsorge und verantwortungsvolle Zucht gelten als besonders wichtig.
Lebenserwartung
8 – 12 Jahre
Richtpreis (Züchter)
1000 - 2500

Was für einen Charakter hat der Shar-Pei?

Der Shar-Pei ist bekannt für seinen ruhigen, treuen und unabhängigen Charakter. Hier sind einige Merkmale, die häufig bei dieser Hunderasse zu beobachten sind:

  • Loyalität und Anhänglichkeit: Shar-Peis sind ihren Familien gegenüber sehr loyal und anhänglich. Sie bauen starke Bindungen zu ihren Besitzern auf und sind oft besonders an eine Person in der Familie gebunden.
  • Reserviertheit gegenüber Fremden: Sie sind von Natur aus zurückhaltend gegenüber Fremden und können misstrauisch sein. Diese Eigenschaft macht sie zu guten Wachhunden, aber sie benötigen eine angemessene Sozialisierung, um Überreaktionen zu vermeiden.
  • Unabhängigkeit: Shar-Peis sind bekannt für ihre Unabhängigkeit. Sie sind intelligent und können manchmal stur sein, was die Ausbildung herausfordernd machen kann.
  • Ruhiges Wesen: Sie sind im Allgemeinen ruhige Hunde und bellt nicht oft, es sei denn, es gibt einen guten Grund. Dies macht sie zu guten Haustieren für ruhigere Wohnverhältnisse.
  • Intelligenz: Shar-Peis sind intelligent und lernfähig, aber ihre Unabhängigkeit kann das Training herausfordernd machen. Konsequenz und positive Verstärkung sind Schlüssel zum Erfolg.
  • Schutzinstinkt: Sie haben einen natürlichen Schutzinstinkt und können sehr beschützend gegenüber ihrer Familie sein.

Es ist wichtig zu beachten, dass der Charakter jedes Hundes individuell ist und auch von der Umgebung, der Erziehung und der Sozialisierung abhängt. Regelmäßige Sozialisierung und Training sind wichtig, um einen gut angepassten und ausgeglichenen Shar-Pei zu erziehen.

Welche Krankheiten kann ein Shar-Pei bekommen?

Der Shar-Pei ist eine charakteristische Hunderasse mit speziellen gesundheitlichen Herausforderungen. Aufgrund seiner genetischen Veranlagung und besonderen anatomischen Merkmale neigt der Shar-Pei zu einigen spezifischen Erkrankungen. Hier sind zwei häufige Krankheiten, die bei dieser Rasse auftreten:

  1. Die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist eine häufige orthopädische Erkrankung beim Shar-Pei, die durch eine fehlerhafte Entwicklung des Hüftgelenks gekennzeichnet ist.
  2. Das Shar-Pei-Fieber (FSF) ist eine erbliche Erkrankung, die speziell beim Shar-Pei auftritt. Es handelt sich um eine entzündliche Erkrankung, bei der es zu wiederkehrenden Fieberschüben und Schwellungen der Gelenke kommt.

Welche Ernährung braucht der Shar-Pei?

Aus unserer Perspektive spielt die Fütterungsstrategie beim Shar-Pei eine wichtige Rolle.

Unsere Empfehlungen:

  • „Weniger füttern, aber höhere Qualität“: Viele Hunde leiden an Nährstoffmangel. Dies ist häufig das Ergebnis einer unpassenden Fütterungsstrategie (zu viel, zu häufig), gekoppelt mit Futter minderer Qualität . Die Darmzellen werden durch den Nahrungsstress geschwächt und können zu wenig Nährstoffe einerseits selbst produzieren, andererseits aus der Nahrung aufnehmen.
  • „Nicht mehr abends füttern und nicht zu oft am Tag“: Ein Hund kann maximal einmal täglich ökonomisch verdauen. Morgens stehen ihm genug Hormone und Enzyme zur einwandfreien Verdauung zur Verfügung. Bei kranken Hunden, solchen mit starkem Stoffwechsel oder kleinen Rassen kann eine zweite Futterportion ratsam sein. Diese sollte kleiner ausfallen als die morgendliche Portion (70/30) und vor 17 Uhr gefüttert werden. Nachts kann Nahrung nicht ausreichend verdaut werden, da der Stoffwechsel herunterfährt. Die Darmzellen können die Nährstoffe nicht mehr richtig aus der Nahrung ziehen. Gleichzeitig wird das Risiko einer Magenaufgasung reduziert.
  • „Bei Umstellungen der Fütterungsstrategie schrittweise vorgehen“: Die Darmflora Deines Hundes sollte auf das neue Futter vorbereitet werden, damit sie sich an die Verdauungsart, Rezeptur und Nährstoffdichte gewöhnen kann. Gib Deinem Hund deshalb einige Tage bis Wochen Zeit für die Futterumstellung. Um den Futterwechsel zu erleichtern, kannst Du die Umstellung zusätzlich mit einer Darmkur begleiten. Sie kann dabei helfen, dass sich die Enzymausstattung und Darmbakterien schneller an die neue Rezeptur gewöhnen. Reduziere zuerst langsam die letzte Mahlzeit, bei Erfolg die vorletzte (falls zutreffend).
  • „Gesündere Nahrung mit höherer biologischer Wertigkeit“: Klassisches Nassfutter aus der Dose hat oft eine geringe Wertigkeit und ist stark erhitzt. Zusätzlich behindert der hohe Wassergehalt die exakte Proteinverdauung. Doglicious als Feuchtfutter ist nur halb so stark erhitzt und daher besonders nährstoffreich. Zudem ist es hochwertig im Glas verpackt und hat eine darmfreundliche Zusammensetzung, die eine gute Proteinverdauung ermöglicht.
  • „BARF-Nahrung enthält etliche schwer kalkulierbare Risiken“: Aus unserer Sicht besitzt BARF viele Nachteile: Transport von Viren und Bakterien, zu viel Protein, Eiweiße mit zu hohem Histamingehalt, zu hohe Hitzebildung sowie Mangel an Rohfaser, Spurenelementen und Mineralstoffen. Falls man sich entscheidet, das Futter selbst herzustellen, ist es wichtig, die Ernährung des Hundes durch die Zugabe von Rohfaser, Spurenelementen, Mineralstoffen und Vitaminen zu ergänzen. Es ist auch ratsam, Fleisch und Gemüse vor dem Verzehr immer zu erhitzen, um das Risiko von bakteriellen Infektionen zu minimieren.

Welche Produkte sind gut für einen Shar-Pei?

Ratgeber Artikel

Es wurden keine Ergebnisse gefunden.

Artikel teilen

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.

Newsletter abonnieren

Wir informieren Dich gerne mit wertvollen Tipps und Angeboten rund um die Gesundheit Deines Tieres.
Wir freuen uns auf Dich.

Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich.
Thema wählen