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Rhodesian Ridgeback

Was sind typische Charaktereigenschaften des Rhodesian Ridgeback? Ist der Rhodesian Ridgeback für Anfänger geeignet?Wir helfen Dir bei der Entscheidung, ob diese Rasse zu Dir und Deinem Leben passt. Und sagen Dir auch, auf was Du achten solltest, falls ein Rhodesian Ridgeback bei Dir einziehen sollte.
Steckbrief
Rhodesian Ridgeback
Merkmale
Verspieltheit
3
Menschenbezogenheit
3
Aktivität
4
Trainierbarkeit
3
Intelligenz
4
Kinderfreundlichkeit
3
Bellfreudigkeit
2
Anforderungen
Mentale Anforderung
3
physische Anforderung
4
Pflegeaufwand
2
Haaren
3
Anfängerhund
2
Felllänge
1
Merkmale
Herkunft
Südliches Afrika (Simbabwe / Südafrika)
Körperliche Merkmale
Großer, sehr athletischer Hund mit kräftigem, zugleich elegantem Körperbau. Charakteristisch ist der „Ridge“, ein gegenläufig wachsender Haarstreifen auf dem Rücken. Kurzes, dichtes Fell.
Höhe / Größe (cm)
61 - 69 (Rüde)
61 - 66 (Hündin)
61 - 66 (Hündin)
Gewicht (kg)
36 - 41 (Rüde)
29 - 34 (Hündin)
29 - 34 (Hündin)
Fellfarben
dunkelbraun
Gesundheit
Rassetypisch können Hüft- und Ellbogendysplasie, Dermoid Sinus sowie Schilddrüsenerkrankungen auftreten. Aufgrund der Größe kann eine erhöhte Gelenkbelastung bestehen. Regelmäßige Vorsorge und verantwortungsvolle Zucht gelten als wichtig.
Lebenserwartung
10 – 12 Jahre
Richtpreis (Züchter)
1500 - 2000
Welchen Charakter hat der Rhodesian Ridgeback?
Der Rhodesian Ridgeback ist eine beeindruckende Hunderasse mit einzigartigen Charaktereigenschaften, die ihn zu einem beliebten Begleiter und Arbeitshund gemacht haben:
- Selbstbewusst und unabhängig: Der Rhodesian Ridgeback ist bekannt für seine Selbstsicherheit und Unabhängigkeit. Er hat eine starke Persönlichkeit und kann manchmal eigensinnig sein. Diese Eigenschaften stammen aus seiner ursprünglichen Verwendung als Jagdhund in Afrika, wo er oft eigenständige Entscheidungen treffen musste.
- Wachsamkeit und Schutzinstinkt: Ridgebacks sind ausgezeichnete Wachhunde. Sie sind sehr aufmerksam und haben einen natürlichen Schutzinstinkt, der sie zu wachsamen Beschützern ihrer Familie und ihres Eigentums macht.
- Sanft und liebevoll: Obwohl sie eine starke und selbstbewusste Persönlichkeit haben, sind Rhodesian Ridgebacks auch bekannt für ihre liebevolle und sanfte Natur gegenüber ihren Familienmitgliedern. Sie können sehr anhänglich sein und genießen es, Zeit mit ihren Besitzern zu verbringen.
- Mutig und ausdauernd: Diese Rasse wurde für die Löwenjagd gezüchtet und ist daher bekannt für ihre Tapferkeit und Ausdauer. Ridgebacks haben oft keine Angst vor Herausforderungen und sind sowohl physisch als auch geistig stark.
- Geringe Neigung zum Bellen: Im Allgemeinen sind Rhodesian Ridgebacks keine übermäßig bellenden Hunde. Sie bellen normalerweise nur, wenn es einen triftigen Grund gibt.
- Sozialisation ist wichtig: Ridgebacks können manchmal reserviert oder misstrauisch gegenüber Fremden sein. Eine angemessene Sozialisation und frühe Exposition gegenüber verschiedenen Menschen, Orten und Situationen sind wichtig, um sicherzustellen, dass sie gut angepasste und freundliche Hunde werden.
- Jagdinstinkt: Aufgrund ihrer Vergangenheit als Jagdhunde haben Rhodesian Ridgebacks oft einen starken Jagdinstinkt. Es ist wichtig, sie in Bereichen mit Wildtieren oder Haustieren unter Kontrolle zu halten und sicherzustellen, dass sie ein gutes Gehorsamkeitstraining haben.
- Hohe Energie: Rhodesian Ridgebacks haben viel Energie und benötigen regelmäßige Bewegung und Aktivität, um glücklich und gesund zu bleiben. Sie eignen sich gut für aktive Familien oder Einzelpersonen, die gerne Zeit im Freien verbringen.
Welche Krankheiten kann ein Rhodesian Ridgeback bekommen?
Der Rhodesian Ridgeback ist eine charakteristische Hunderasse mit speziellen gesundheitlichen Herausforderungen. Aufgrund seiner genetischen Veranlagung und besonderen anatomischen Merkmale neigt der Rhodesian Ridgeback zu einigen spezifischen Erkrankungen. Hier sind zwei häufige Krankheiten, die bei dieser Rasse auftreten:
1. Hüftgelenksdysplasie (HD)
Die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist eine häufige orthopädische Erkrankung beim Rhodesian Ridgeback, bei der es zu einer Fehlentwicklung des Hüftgelenks kommt. Diese Fehlbildung führt dazu, dass der Oberschenkelkopf nicht richtig in die Hüftpfanne passt. Infolgedessen entsteht eine Instabilität des Gelenks, die zu Schmerzen, Lahmheit und einer eingeschränkten Beweglichkeit führt.
2. SLO
Die Symmetrische lupoide Onychodystrophie (SLO) ist eine immunvermittelte Erkrankung beim Rhodesian Ridgeback, die die Krallen betrifft.
Welche Ernährung braucht der Rhodesian Ridgeback?
Aus unserer Perspektive spielt die Fütterungsstrategie beim Rhodesian Ridgeback eine wichtige Rolle.
Unsere Empfehlungen:
- „Weniger füttern, aber höhere Qualität“: Viele Hunde leiden an Nährstoffmangel. Dies ist häufig das Ergebnis einer unpassenden Fütterungsstrategie (zu viel, zu häufig), gekoppelt mit Futter minderer Qualität . Die Darmzellen werden durch den Nahrungsstress geschwächt und können zu wenig Nährstoffe einerseits selbst produzieren, andererseits aus der Nahrung aufnehmen.
- „Nicht mehr abends füttern und nicht zu oft am Tag“: Ein Hund kann maximal einmal täglich ökonomisch verdauen. Morgens stehen ihm genug Hormone und Enzyme zur einwandfreien Verdauung zur Verfügung. Bei kranken Hunden, solchen mit starkem Stoffwechsel oder kleinen Rassen kann eine zweite Futterportion ratsam sein. Diese sollte kleiner ausfallen als die morgendliche Portion (70/30) und vor 17 Uhr gefüttert werden. Nachts kann Nahrung nicht ausreichend verdaut werden, da der Stoffwechsel herunterfährt. Die Darmzellen können die Nährstoffe nicht mehr richtig aus der Nahrung ziehen. Gleichzeitig wird das Risiko einer Magenaufgasung reduziert.
- „Bei Umstellungen der Fütterungsstrategie schrittweise vorgehen“: Die Darmflora Deines Hundes sollte auf das neue Futter vorbereitet werden, damit sie sich an die Verdauungsart, Rezeptur und Nährstoffdichte gewöhnen kann. Gib Deinem Hund deshalb einige Tage bis Wochen Zeit für die Futterumstellung. Um den Futterwechsel zu erleichtern, kannst Du die Umstellung zusätzlich mit einer Darmkur begleiten. Sie kann dabei helfen, dass sich die Enzymausstattung und Darmbakterien schneller an die neue Rezeptur gewöhnen. Reduziere zuerst langsam die letzte Mahlzeit, bei Erfolg die vorletzte (falls zutreffend).
- „Gesündere Nahrung mit höherer biologischer Wertigkeit“: Klassisches Nassfutter aus der Dose hat oft eine geringe Wertigkeit und ist stark erhitzt. Zusätzlich behindert der hohe Wassergehalt die exakte Proteinverdauung. Doglicious als Feuchtfutter ist nur halb so stark erhitzt und daher besonders nährstoffreich. Zudem ist es hochwertig im Glas verpackt und hat eine darmfreundliche Zusammensetzung, die eine gute Proteinverdauung ermöglicht.
- „BARF-Nahrung enthält etliche schwer kalkulierbare Risiken“: Aus unserer Sicht besitzt BARF viele Nachteile: Transport von Viren und Bakterien, zu viel Protein, Eiweiße mit zu hohem Histamingehalt, zu hohe Hitzebildung sowie Mangel an Rohfaser, Spurenelementen und Mineralstoffen. Falls man sich entscheidet, das Futter selbst herzustellen, ist es wichtig, die Ernährung des Hundes durch die Zugabe von Rohfaser, Spurenelementen, Mineralstoffen und Vitaminen zu ergänzen. Es ist auch ratsam, Fleisch und Gemüse vor dem Verzehr immer zu erhitzen, um das Risiko von bakteriellen Infektionen zu minimieren.
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