Labrador Retriever

Was sind die typischen Charaktereigenschaften des Labradors? Wie viel Beschäftigung und Bewegung braucht ein Labrador? Sind Labradore für Anfänger geeignet?
Wir helfen Dir bei der Entscheidung, ob ein Labrador zu Dir und Deinem Leben passt. Und sagen Dir auch, auf was Du achten solltest, falls ein kleiner Labrador-Welpe bei Dir einzieht.

Steckbrief

Labrador Retriever
Merkmale
Verspieltheit
4
Menschenbezogenheit
5
Aktivität
4
Trainierbarkeit
5
Intelligenz
4
Kinderfreundlichkeit
5
Bellfreudigkeit
1
Anforderungen
Mentale Anforderung
4
physische Anforderung
4
Pflegeaufwand
2
Haaren
3
Anfängerhund
5
Felllänge
2
Merkmale
Herkunft
Großbritannien
Körperliche Merkmale
Kräftiger, kompakter Körperbau. Breiter Kopf, starke Rute („Otterrute“), dichtes wasserabweisendes Fell.
Höhe / Größe (cm)
56 - 62 (Rüde)
54 - 56 (Hündin)
Gewicht (kg)
29 - 36 (Rüde)
25 - 32 (Hündin)
Fellfarben
schwarz
dunkelbraun
creme
rot-mehrfarbig
Gesundheit
Rassetypisch können Hüft- und Ellbogendysplasie, Augenerkrankungen sowie Neigung zu Übergewicht auftreten. Eine verantwortungsvolle Zucht und angepasste Fütterung gelten als wichtig.
Lebenserwartung
10 – 12 Jahre
Richtpreis (Züchter)
1200 - 2500

Sind Labradore für Anfänger geeignet?

  • Der Labrador Retriever zählt zu den beliebtesten Hunderassen Deutschlands. Kein Wunder, ist der Labrador doch der perfekte Anfänger- und Familienhund, der seinen Menschen treu zur Seite steht. Vor allem Kinder liebt er über alles und seine verspielte Art behält er sich oft bis ins hohe Alter.
  • Der Labrador möchte gefallen, ist sehr gelehrig und intelligent. Seinen ausgeprägter Arbeitswillen, auch „will-to-please“ genannt, solltest Du unbedingt berücksichtigen, denn Dein Labbi will und muss arbeiten. Bei zu wenig Bewegung und Forderung kann es schon mal vorkommen, dass er seine überschüssige Energie in Deinem Zuhause abarbeitet.
  • Lange Spaziergänge, Hundesport sowie Apportier- und Suchspiele eigenen sich ideal, Deinen Labbi auszupowern. Führt Deine Route an einem See vorbei und er hat die Gelegenheit zu schwimmen: Umso besser, denn der Labbi liebt Wasser und besitzt als Wasserhund tatsächlich Schwimmhäute zwischen den Zehen.

Welche Krankheiten bekommt der Labrador?

Wie bei jeder Hunderasse gibt es bestimmte Gesundheitsprobleme, die bei Labradoren häufiger auftreten können als bei anderen Rassen. Hier sind einige der häufigsten Krankheiten, die Labradore betreffen können:

  • Hüftgelenksdysplasie: Hüftgelenksdysplasie ist eine Erbkrankheit, bei der die Hüftgelenke des Hundes abnormale Entwicklungs- oder Wachstumsprobleme aufweisen können, was zu Schmerzen und eingeschränkter Mobilität führen kann.
  • Ellbogendysplasie: Ellbogendysplasie ist eine Erbkrankheit, bei der das Ellenbogengelenk des Hundes abnormale Entwicklungs- oder Wachstumsprobleme aufweist, was zu Schmerzen, Lahmheit und Arthritis führen kann.
  • Augenprobleme: Labradore können an verschiedenen Augenproblemen leiden, einschließlich Katarakten, Progressiver Retinaatrophie (PRA) und Hornhautdystrophie.
  • Fettleibigkeit: Labradore neigen dazu, Gewicht zuzunehmen, wenn sie nicht ausreichend Bewegung erhalten und/oder eine unausgewogene Ernährung erhalten. Fettleibigkeit kann zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führen, einschließlich Gelenkproblemen, Diabetes und Herzproblemen.
  • Otitis externa: Labradore können an Otitis externa leiden, einer Entzündung des äußeren Gehörgangs, die oft durch Allergien, Infektionen oder Fremdkörper verursacht wird.

Welche Ernährung ist gut für einen Labrador?

Der Nährstoffbedarf eines Labrador kann je nach Alter, Gewicht, Aktivitätsniveau und allgemeinem Gesundheitszustand variieren. Bei Labradoren der Show-Linie sollte etwas mehr auf die Kalorienzufuhr geachtet werden, da sie zur Gewichtszunahme neigen können. Labradore der Arbeitslinie, die sich viel bewegen, brauchen entsprechend mehr Energiezufuhr.

Achtung: In unseren klinischen Studien konnten wir öfter beobachten, dass rote Labradore nicht so gut mit histaminreichem Fleisch wie Rind oder Lamm zurechtkommen. Ente, Geflügel oder Fisch sind eher zu empfehlen.

  • Hochwertiges Eiweiß: Labradore benötigen eine proteinreiche Ernährung, um ihre Muskelmasse und allgemeine Gesundheit zu unterstützen. Achte auf ein Futter, bei dem eine bestimmte Proteinquelle (z. B. Huhn, Rind oder Fisch) als erste Zutat aufgeführt ist.
  • Gesunde Fette: Fette sind eine wichtige Energiequelle für Hunde und können dazu beitragen, dass Haut und Fell gesund bleiben. Achte auf Nahrung, die gesunde Fette enthält, z. B. Omega-3-Fettsäuren aus Fisch oder Leinsamenöl.
  • Komplexe Kohlenhydrate: Ballaststoffe sind wichtig für die Darmflora, aber es ist wichtig, komplexe Kohlenhydrate zu wählen, die leicht verdaulich sind und anhaltende Energie liefern. Gut sind Vollkornreis, Hirse oder Amaranth.
  • Obst und Gemüse: Gemüse ist eine gute Quelle für Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. An Obst sind zuckerarme Obstsorten zu empfehlen wie z. B. Beeren. Banane eignet sich aufgrund ihres hohen Tryptophangehalts bei Magen-Darm-Problemen
  • Präbiotika: Präbiotika können dazu beitragen, ein gesundes Darmmikrobiom zu erhalten und die Verdauungsgesundheit zu unterstützen. In Futtersorten enthaltene Präbiotika sind z. B. Akazienfaser, Moor, FOS, MOS.

Es ist wichtig, dass der Labrador eine seinem Alter, Gewicht und Aktivitätsniveau entsprechende Menge an Futter geben. Eine Überfütterung kann zu Fettleibigkeit und anderen Gesundheitsproblemen führen. Wichtig ist es, dass nicht mehr abends gefüttert wird, da der Stoffwechsel bereits herunterfährt, die Nahrung unverdaut gährt und das Risiko einer Magendrehung erhöht werden kann.

Welche Produkte sind gut für einen Labrador?

Welchem Element ist der Labrador zugeordnet?

Element Pflanzen: Hier steht eine starke Leber im Fokus. Der Labrador Retriever ist dem Element Pflanze zugeordnet.

Pflanzen setzen die Energie des Lichts in Wachstum, Stoffwechsel und Regulation um. Zusätzlich stärkt das Element Pflanzen das Leber-Qi, das Gewebe, die Sehnen und Faszien, aber auch die Hormone und die Entgiftung.

Hunde, die dem Element Pflanzen zugeteilt werden, leiden oft unter einem geschwächten Leber-Qi, also einem Energiemangel der Leber. Ursache hierfür ist in den meisten Fällen ein geschwächter Darm, durch den Schadstoffe in den Blutkreislauf gelangen können. Dadurch kommt es häufig zu Blutverklumpungen, unter denen besonders die Leber leidet: Sie wird nicht mehr richtig durchblutet und bildet Hitze, die sie über die Haare und Krallen des Hundes ausleitet. Die Leberhitze wiederum wirkt sich negativ auf die Talgdrüsen in der Haut aus.

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