Chow Chow

Was sind typische Charaktereigenschaften des Chow Chow? Ist der Chow Chow für Anfänger geeignet?
Wir helfen Dir bei der Entscheidung, ob diese Rasse zu Dir und Deinem Leben passt. Und sagen Dir auch, auf was Du achten solltest, falls ein Chow Chow bei Dir einziehen sollte.

Steckbrief

Chow Chow
Merkmale
Verspieltheit
2
Menschenbezogenheit
3
Aktivität
2
Trainierbarkeit
2
Intelligenz
4
Kinderfreundlichkeit
2
Bellfreudigkeit
2
Anforderungen
Mentale Anforderung
3
physische Anforderung
2
Pflegeaufwand
4
Haaren
4
Anfängerhund
2
Felllänge
4
Merkmale
Herkunft
China
Körperliche Merkmale
Kompakter, kräftiger Hund mit dichter Mähne und üppigem Fell. Markant sind die blauschwarze Zunge, kleine aufrechte Ohren und der eher steife Gang.
Höhe / Größe (cm)
46 - 56 (Rüde)
46 - 51 (Hündin)
Gewicht (kg)
25 - 32 (Rüde)
20 - 27 (Hündin)
Fellfarben
schwarz
creme
rehfarben
Gesundheit
Rassetypisch können Hüft- und Ellbogendysplasie, Augenprobleme sowie Hauterkrankungen auftreten. Aufgrund der dichten Fellstruktur kann eine Hitzesensibilität bestehen. Regelmäßige Vorsorge und verantwortungsvolle Zucht gelten als wichtig.
Lebenserwartung
9 – 12 Jahre
Richtpreis (Züchter)
1000 - 1500

Was für einen Charakter hat der Chow Chow?

Der Chow Chow ist eine Hunderasse mit einem einzigartigen Charakter. Sie sind bekannt für ihre Intelligenz und Unabhängigkeit, können aber auch stur sein. Chow Chows sind ihren Besitzern gegenüber sehr loyal, zeigen aber oft eine gewisse Zurückhaltung gegenüber Fremden. Diese Rasse ist nicht besonders verspielt und kann mit anderen Haustieren aggressiv sein, wenn sie nicht richtig sozialisiert wurden. Chow Chows erfordern eine konsequente Erziehung und geduldige Besitzer, da sie einen starken eigenen Willen haben und nicht leicht zu trainieren sind. Ihre Flauschigkeit sollte nicht mit Kuschelbedürftigkeit verwechselt werden, denn sie bewahren gern ihre Unabhängigkeit und Würde.

Welche Krankheiten kann ein Chow Chow bekommen?

Der Chow Chow ist eine charakteristische Hunderasse mit speziellen gesundheitlichen Herausforderungen. Aufgrund seiner genetischen Veranlagung und besonderen anatomischen Merkmale neigt der Chow Chow zu einigen spezifischen Erkrankungen. Hier sind zwei häufige Krankheiten, die bei dieser Rasse auftreten:

1. Entropium
Entropium ist eine häufige Augenerkrankung beim Chow Chow, bei der sich das Augenlid nach innen einrollt.

2. Hüftgelenksdysplasie (HD)
Die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist eine häufige orthopädische Erkrankung, die beim Chow Chow aufgrund seiner Körperstruktur und genetischen Veranlagung auftritt.

Welche Ernährung braucht der Chow Chow?

Aus unserer Perspektive spielt die Fütterungsstrategie beim Chow Chow eine wichtige Rolle.

Unsere Empfehlungen:

  • „Weniger füttern, aber höhere Qualität“: Viele Hunde leiden an Nährstoffmangel. Dies ist häufig das Ergebnis einer unpassenden Fütterungsstrategie (zu viel, zu häufig), gekoppelt mit Futter minderer Qualität . Die Darmzellen werden durch den Nahrungsstress geschwächt und können zu wenig Nährstoffe einerseits selbst produzieren, andererseits aus der Nahrung aufnehmen.
  • „Nicht mehr abends füttern und nicht zu oft am Tag“: Ein Hund kann maximal einmal täglich ökonomisch verdauen. Morgens stehen ihm genug Hormone und Enzyme zur einwandfreien Verdauung zur Verfügung. Bei kranken Hunden, solchen mit starkem Stoffwechsel oder kleinen Rassen kann eine zweite Futterportion ratsam sein. Diese sollte kleiner ausfallen als die morgendliche Portion (70/30) und vor 17 Uhr gefüttert werden. Nachts kann Nahrung nicht ausreichend verdaut werden, da der Stoffwechsel herunterfährt. Die Darmzellen können die Nährstoffe nicht mehr richtig aus der Nahrung ziehen. Gleichzeitig wird das Risiko einer Magenaufgasung reduziert
  • „Bei Umstellungen der Fütterungsstrategie schrittweise vorgehen“: Die Darmflora Deines Hundes sollte auf das neue Futter vorbereitet werden, damit sie sich an die Verdauungsart, Rezeptur und Nährstoffdichte gewöhnen kann. Gib Deinem Hund deshalb einige Tage bis Wochen Zeit für die Futterumstellung. Um den Futterwechsel zu erleichtern, kannst Du die Umstellung zusätzlich mit einer Darmkur begleiten. Sie kann dabei helfen, dass sich die Enzymausstattung und Darmbakterien schneller an die neue Rezeptur gewöhnen. Reduziere zuerst langsam die letzte Mahlzeit, bei Erfolg die vorletzte (falls zutreffend).
  • „Gesündere Nahrung mit höherer biologischer Wertigkeit“: Klassisches Nassfutter aus der Dose hat oft eine geringe Wertigkeit und ist stark erhitzt. Zusätzlich behindert der hohe Wassergehalt die exakte Proteinverdauung. Doglicious als Feuchtfutter ist nur halb so stark erhitzt und daher besonders nährstoffreich. Zudem ist es hochwertig im Glas verpackt und hat eine darmfreundliche Zusammensetzung, die eine gute Proteinverdauung ermöglicht.
  • „BARF- Nahrung enthält etliche schwer kalkulierbare Risiken“: Aus unserer Sicht besitzt BARF viele Nachteile: Transport von Viren und Bakterien, zu viel Protein, Eiweiße mit zu hohem Histamingehalt, zu hohe Hitzebildung sowie Mangel an Rohfaser, Spurenelementen und Mineralstoffen. Falls man sich entscheidet, das Futter selbst herzustellen, ist es wichtig, die Ernährung des Hundes durch die Zugabe von Rohfaser, Spurenelementen, Mineralstoffen und Vitaminen zu ergänzen. Es ist auch ratsam, Fleisch und Gemüse vor dem Verzehr immer zu erhitzen, um das Risiko von bakteriellen Infektionen zu minimieren.

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