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Cairn Terrier

Was hat der Cairn Terrier für einen Charakter? Wie viel Auslauf und Beschäftigung braucht der Cairn Terrier? Wie muss er ernährt werden und welche Krankheiten kann der Cairn Terrier evtl. bekommen? Wir helfen Dir bei der Entscheidung, ob diese Rasse zu Dir und Deinem Leben passt. Und sagen Dir auch, auf was Du achten solltest, falls ein Cairn Terrier bei Dir einzieht.
Steckbrief
Cairn Terrier
Merkmale
Verspieltheit
5
Menschenbezogenheit
5
Aktivität
4
Trainierbarkeit
4
Intelligenz
4
Kinderfreundlichkeit
5
Bellfreudigkeit
4
Anforderungen
Mentale Anforderung
3
physische Anforderung
3
Pflegeaufwand
3
Haaren
2
Anfängerhund
3
Felllänge
4
Merkmale
Gewicht (kg)
6 - 8 (Rüde)
6 - 8 (Hündin)
6 - 8 (Hündin)
Fellfarben
creme
grau
Richtpreis (Züchter)
1500 - 1800
Was hat der Cairn Terrier für einen Charakter?
Der Cairn Terrier ist eine Rasse mit einigen besonderen Merkmalen und Eigenschaften, die ihn zu einem einzigartigen Hund machen:
- Robustheit: Der Cairn Terrier ist bekannt für seine robuste Konstitution. Trotz seiner kompakten Größe und kurzen Beine ist er ein ausgesprochen starker und widerstandsfähiger Hund. Ursprünglich als Arbeitshund gezüchtet, ist der Cairn Terrier für seine Ausdauer und Belastbarkeit bekannt.
- Charakterstärke: Cairn Terrier haben einen starken und unabhängigen Charakter. Sie sind mutig, selbstbewusst und zeigen oft einen gewissen Sturkopf. Diese Rasse hat eine ausgeprägte Persönlichkeit und lässt sich nicht so leicht einschüchtern.
- Jagdinstinkt: Als Terrier hat der Cairn Terrier einen ausgeprägten Jagdinstinkt. Sie haben eine angeborene Neigung, kleine Nagetiere zu jagen und zu verfolgen. Es ist wichtig, diesen Instinkt durch Training und angemessene Auslastung zu kanalisieren, um unerwünschtes Verhalten zu vermeiden.
- Wachsamkeit: Cairn Terrier sind natürliche Wachhunde. Sie sind aufmerksam und schnell dabei, Verdächtiges zu bemerken und ihre Familie zu warnen. Ihre laute Stimme und ihr territoriales Verhalten machen sie zu guten Wachhunden, obwohl sie normalerweise nicht übermäßig aggressiv sind.
- Kinderfreundlichkeit: Cairn Terrier sind im Allgemeinen kinderfreundlich und können sich gut mit Kindern verstehen. Sie haben eine verspielte Natur und genießen es oft, mit Kindern herumzutollen. Wie bei jeder Rasse ist es jedoch wichtig, Interaktionen zwischen Hund und Kindern zu überwachen und ihnen beizubringen, respektvoll miteinander umzugehen.
Welche Krankheiten hat der Cairn Terrier?
Der Cairn Terrier ist allgemein ein robuster und gesunder Hund. Wie viele Rassen hat jedoch auch der Cairn Terrier einige genetische oder rassespezifische Gesundheitsprobleme, die potenziell auftreten können. Hier sind einige gesundheitliche Probleme, die bei Cairn Terriern beobachtet wurden:
- Kraniomandibuläre Osteopathie (KMO): Eine Erkrankung, die das Wachstum der Knochen im Schädel beeinträchtigt. Es kann zu einer schmerzhaften Schwellung im Bereich des Kiefers führen. Die Erkrankung tritt normalerweise im Alter von 4 bis 8 Monaten auf und kann spontan im Alter von etwa einem Jahr nachlassen.
- Atopische Dermatitis: Eine allergische Hautreaktion, die Juckreiz, Entzündungen und mögliche Hautinfektionen verursachen kann.
- Patellaluxation: Dabei handelt es sich um eine Verlagerung der Kniescheibe, die Schmerzen und Lahmheit verursachen kann.
- Ocular Melanosis (OM): Eine seltene Erkrankung, bei der sich dunkle Pigmentflecken in der hinteren Augenkammer bilden.
- Hypothyreose: Eine Unterfunktion der Schilddrüse, die zu verschiedenen Symptomen wie Gewichtszunahme, Haarausfall und Lethargie führen kann.
- Portosystemischer Shunt (PSS): Eine Fehlbildung der Blutgefäße, die das Blut um die Leber herumleitet, was zu Symptomen wie Wachstumsstörungen, neurologischen Störungen und anderen Problemen führen kann.
- Cystinurie: Eine Stoffwechselstörung, bei der Cystinkristalle im Urin gebildet werden, was zu Harnsteinen führen kann.
- Legg-Calvé-Perthes-Krankheit: Eine Störung der Blutversorgung des Hüftgelenkskopfes, die zu dessen Abbau führen kann.
Wenn Du einen Cairn Terrier hast oder in Erwägung ziehst, einen zu bekommen, ist es ratsam, einen Tierarzt regelmäßig auf potenzielle gesundheitliche Probleme untersuchen zu lassen und sicherzustellen, dass der Hund von einem verantwortungsbewussten Züchter stammt, der Gesundheitstests durchführt.
Welche Ernährung braucht der Cairn Terrier?
Aus unserer Perspektive spielt die Fütterungsstrategie beim Cairn Terrier eine wichtige Rolle.
Unsere Empfehlungen:
- „Weniger füttern, aber höhere Qualität“: Viele Hunde leiden an Nährstoffmangel. Dies ist häufig das Ergebnis einer unpassenden Fütterungsstrategie (zu viel, zu häufig), gekoppelt mit Futter minderer Qualität . Die Darmzellen werden durch den Nahrungsstress geschwächt und können zu wenig Nährstoffe einerseits selbst produzieren, andererseits aus der Nahrung aufnehmen.
- „Nicht mehr abends füttern und nicht zu oft am Tag“: Ein Hund kann maximal einmal täglich ökonomisch verdauen. Morgens stehen ihm genug Hormone und Enzyme zur einwandfreien Verdauung zur Verfügung. Bei kranken Hunden, solchen mit starkem Stoffwechsel oder kleinen Rassen kann eine zweite Futterportion ratsam sein. Diese sollte kleiner ausfallen als die morgendliche Portion (70/30) und vor 17 Uhr gefüttert werden. Nachts kann Nahrung nicht ausreichend verdaut werden, da der Stoffwechsel herunterfährt. Die Darmzellen können die Nährstoffe nicht mehr richtig aus der Nahrung ziehen. Gleichzeitig wird das Risiko einer Magenaufgasung reduziert
- „Bei Umstellungen der Fütterungsstrategie schrittweise vorgehen“: Die Darmflora Deines Hundes sollte auf das neue Futter vorbereitet werden, damit sie sich an die Verdauungsart, Rezeptur und Nährstoffdichte gewöhnen kann. Gib Deinem Hund deshalb einige Tage bis Wochen Zeit für die Futterumstellung. Um den Futterwechsel zu erleichtern, kannst Du die Umstellung zusätzlich mit einer Darmkur begleiten. Sie kann dabei helfen, dass sich die Enzymausstattung und Darmbakterien schneller an die neue Rezeptur gewöhnen. Reduziere zuerst langsam die letzte Mahlzeit, bei Erfolg die vorletzte (falls zutreffend).
- „Gesündere Nahrung mit höherer biologischer Wertigkeit“: Klassisches Nassfutter aus der Dose hat oft eine geringe Wertigkeit und ist stark erhitzt. Zusätzlich behindert der hohe Wassergehalt die exakte Proteinverdauung. Doglicious als Feuchtfutter ist nur halb so stark erhitzt und daher besonders nährstoffreich. Zudem ist es hochwertig im Glas verpackt und hat eine darmfreundliche Zusammensetzung, die eine gute Proteinverdauung ermöglicht.
- „BARF- Nahrung enthält etliche schwer kalkulierbare Risiken“: Aus unserer Sicht besitzt BARF viele Nachteile: Transport von Viren und Bakterien, zu viel Protein, Eiweiße mit zu hohem Histamingehalt, zu hohe Hitzebildung sowie Mangel an Rohfaser, Spurenelementen und Mineralstoffen. Falls man sich entscheidet, das Futter selbst herzustellen, ist es wichtig, die Ernährung der Katze durch die Zugabe von Rohfaser, Spurenelementen, Mineralstoffen und Vitaminen zu ergänzen. Es ist auch ratsam, Fleisch und Gemüse vor dem Verzehr immer zu erhitzen, um das Risiko von bakteriellen Infektionen zu minimieren.
- „Keine Laktose, kein rohes Obst oder Gemüse“: Es sollte kein Obst, Käse oder sonstiges gefüttert werden, auch keine rohen Möhren etc. Das Immunsystem benötigt auch bei kleinen Fehlern mindestens drei Wochen, um sich zu beruhigen.
Welchem Element ist der Cairn Terrier zugeordnet?
Die Lunge ist das Hauptorgan des Lebens. Sie versorgt alle Zellen und Systeme mit Sauerstoff und kümmert sich um die Verteilung der Energie im Körper. Luft und Sauerstoff sind auch für die Lebendigkeit und Flexibilität der Blutkörperchen wichtig. Der Organpartner der Lunge ist der Dickdarm. Solange der Darm gesund ist, geht es in der Regel auch der Lunge gut, weil er deren Abwehrkräfte stärkt. Ist das Verdauungssystem dagegen gestört, ist auch das Lungen-Qi schwach und somit anfälliger für Infekte, Erkältungen oder Atmungsbeschwerden.
Hunde, die dem Element Luft zugeordnet werden, sind häufig von einem geschwächten Lungen-Qi – also einem Energiemangel der Lunge – betroffen. Dabei ist der Energiefluss vom Darm bis zur Nasenspitze gestört und stockt in der Lunge.
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