Wir informieren Dich gerne mit wertvollen Tipps und Angeboten rund um die Gesundheit Deines Tieres.
Wir freuen uns auf Dich.
Bullmastiff

Was sind typische Charaktereigenschaften des Bullmastiff? Ist der Bullmastiff für Anfänger geeignet?
Wir helfen Dir bei der Entscheidung, ob diese Rasse zu Dir und Deinem Leben passt. Und sagen Dir auch, auf was Du achten solltest, falls ein Bullmastiff bei Dir einziehen sollte.
Steckbrief
Bullmastiff
Merkmale
Verspieltheit
3
Menschenbezogenheit
4
Aktivität
2
Trainierbarkeit
3
Intelligenz
4
Kinderfreundlichkeit
4
Bellfreudigkeit
2
Anforderungen
Mentale Anforderung
3
physische Anforderung
3
Pflegeaufwand
2
Haaren
3
Anfängerhund
2
Felllänge
1
Merkmale
Herkunft
Großbritannien
Körperliche Merkmale
Großer, massiger und sehr muskulöser Hund mit breiter Brust und kräftigem Knochenbau. Kurze Schnauze, dunkle Maske, kurzes dichtes Fell.
Höhe / Größe (cm)
61 - 69 (Rüde)
61 - 66 (Hündin)
61 - 66 (Hündin)
Gewicht (kg)
50 - 59 (Rüde)
41 - 50 (Hündin)
41 - 50 (Hündin)
Fellfarben
rot-mehrfarbig
Gesundheit
Rassetypisch können Hüft- und Ellbogendysplasie, Herzprobleme, Atemprobleme sowie Magendrehung auftreten. Regelmäßige Vorsorge und verantwortungsvolle Zucht gelten als wichtig.
Lebenserwartung
8 – 10 Jahre
Richtpreis (Züchter)
800 - 2000
Welchen Charakter hat ein Bullmastiff?
Der Bullmastiff ist bekannt für seinen ausgeprägten Charakter, der verschiedene Eigenschaften vereint:
- Loyal und schutzorientiert: Bullmastiffs sind äußerst loyal gegenüber ihrer Familie und neigen dazu, ein starkes Schutzverhalten zu zeigen. Sie sind wachsam und können misstrauisch gegenüber Fremden sein, was sie zu ausgezeichneten Wachhunden macht.
- Sanftmütig und freundlich: Trotz ihrer Größe und ihres starken Schutzes sind Bullmastiffs normalerweise sanft und freundlich, besonders gegenüber Familienmitgliedern. Sie sind bekannt dafür, gut mit Kindern umzugehen, vorausgesetzt, sie sind richtig sozialisiert und erzogen.
- Ruhig und gelassen: Bullmastiffs sind in der Regel ruhige Hunde, die nicht zu übermäßigem Bellen neigen. Sie sind geduldig und oft überraschend entspannt, besonders im häuslichen Umfeld.
- Intelligent, aber eigenwillig: Diese Hunde sind intelligent und können gut trainiert werden, zeigen jedoch manchmal einen eigensinnigen oder unabhängigen Charakter. Konsequente, aber liebevolle Erziehung ist wichtig.
- Bedürfnis nach Führung und Struktur: Wie bei vielen großen Rassen, brauchen Bullmastiffs eine klare Führung und Struktur. Sie reagieren gut auf positive Verstärkung und konsequente Erziehung.
- Aktivitätslevel: Bullmastiffs benötigen regelmäßige Bewegung, aber sie sind keine extrem hochenergetischen Hunde. Angemessene Spaziergänge und Spielzeiten sind ausreichend, um sie gesund und glücklich zu halten.
Jeder Hund ist ein Individuum und diese Eigenschaften können variieren, aber im Allgemeinen ist der Bullmastiff eine ausgeglichene, liebevolle und schützende Rasse, die gut zu einer Familie passt, die bereit ist, ihnen die benötigte Führung, Erziehung und Liebe zu geben.
Welche Krankheiten kann ein Bullmastiff bekommen?
Bullmastiffs können anfällig für eine Reihe von genetischen und erworbenen Krankheiten sein.
Hüftdysplasie:
Eine genetische Erkrankung, bei der das Hüftgelenk nicht richtig ausgebildet ist. Dies kann zu Schmerzen und Arthritis führen. Regelmäßige Röntgenuntersuchungen sind wichtig, um diese Erkrankung frühzeitig zu erkennen.
Ellenbogendysplasie:
Dies ist eine Wachstumsstörung der Ellenbogengelenke, die Lahmheit und Arthritis verursachen kann. Sie ist bei großen Hunderassen wie dem Bullmastiff relativ häufig.
Brachyzephales Atemwegssyndrom (BAS)
Das Brachyzephale Atemwegssyndrom (BAS) ist eine Atemwegserkrankung, die beim Bullmastiff aufgrund seiner kurzen Schnauze auftreten kann.
Welche Ernährung braucht der Bullmastiff?
Aus unserer Perspektive spielt die Fütterungsstrategie beim Bullmastiff eine wichtige Rolle.
Unsere Empfehlungen:
- „Weniger füttern, aber höhere Qualität“: Viele Hunde leiden an Nährstoffmangel. Dies ist häufig das Ergebnis einer unpassenden Fütterungsstrategie (zu viel, zu häufig), gekoppelt mit Futter minderer Qualität . Die Darmzellen werden durch den Nahrungsstress geschwächt und können zu wenig Nährstoffe einerseits selbst produzieren, andererseits aus der Nahrung aufnehmen.
- „Nicht mehr abends füttern und nicht zu oft am Tag“: Ein Hund kann maximal einmal täglich ökonomisch verdauen. Morgens stehen ihm genug Hormone und Enzyme zur einwandfreien Verdauung zur Verfügung. Bei kranken Hunden, solchen mit starkem Stoffwechsel oder kleinen Rassen kann eine zweite Futterportion ratsam sein. Diese sollte kleiner ausfallen als die morgendliche Portion (70/30) und vor 17 Uhr gefüttert werden. Nachts kann Nahrung nicht ausreichend verdaut werden, da der Stoffwechsel herunterfährt. Die Darmzellen können die Nährstoffe nicht mehr richtig aus der Nahrung ziehen. Gleichzeitig wird das Risiko einer Magenaufgasung reduziert
- „Bei Umstellungen der Fütterungsstrategie schrittweise vorgehen“: Die Darmflora Deines Hundes sollte auf das neue Futter vorbereitet werden, damit sie sich an die Verdauungsart, Rezeptur und Nährstoffdichte gewöhnen kann. Gib Deinem Hund deshalb einige Tage bis Wochen Zeit für die Futterumstellung. Um den Futterwechsel zu erleichtern, kannst Du die Umstellung zusätzlich mit einer Darmkur begleiten. Sie kann dabei helfen, dass sich die Enzymausstattung und Darmbakterien schneller an die neue Rezeptur gewöhnen. Reduziere zuerst langsam die letzte Mahlzeit, bei Erfolg die vorletzte (falls zutreffend).
- „Gesündere Nahrung mit höherer biologischer Wertigkeit“: Klassisches Nassfutter aus der Dose hat oft eine geringe Wertigkeit und ist stark erhitzt. Zusätzlich behindert der hohe Wassergehalt die exakte Proteinverdauung. Doglicious als Feuchtfutter ist nur halb so stark erhitzt und daher besonders nährstoffreich. Zudem ist es hochwertig im Glas verpackt und hat eine darmfreundliche Zusammensetzung, die eine gute Proteinverdauung ermöglicht.
- „BARF- Nahrung enthält etliche schwer kalkulierbare Risiken“: Aus unserer Sicht besitzt BARF viele Nachteile: Transport von Viren und Bakterien, zu viel Protein, Eiweiße mit zu hohem Histamingehalt, zu hohe Hitzebildung sowie Mangel an Rohfaser, Spurenelementen und Mineralstoffen. Falls man sich entscheidet, das Futter selbst herzustellen, ist es wichtig, die Ernährung des Hundes durch die Zugabe von Rohfaser, Spurenelementen, Mineralstoffen und Vitaminen zu ergänzen. Es ist auch ratsam, Fleisch und Gemüse vor dem Verzehr immer zu erhitzen, um das Risiko von bakteriellen Infektionen zu minimieren.
Artikel teilen
Kommentare
Newsletter abonnieren




