Berger Picard

Was hat der Berger Picard für einen Charakter? Wie viel Auslauf und Beschäftigung braucht ein Berger Picard? Wie muss er ernährt werden und welche Krankheiten kann der Berger Picard evtl. bekommen? Wir helfen Dir bei der Entscheidung, ob diese Rasse zu Dir und Deinem Leben passt. Und sagen Dir auch, auf was Du achten solltest, falls ein Berger Picard bei Dir einzieht.

Steckbrief

Berger Picard
Merkmale
Verspieltheit
4
Menschenbezogenheit
4
Aktivität
3
Trainierbarkeit
3
Intelligenz
4
Kinderfreundlichkeit
4
Bellfreudigkeit
1
Anforderungen
Mentale Anforderung
4
physische Anforderung
3
Pflegeaufwand
3
Haaren
3
Anfängerhund
2
Felllänge
3
Merkmale
Herkunft
Frankreich
Körperliche Merkmale
Mittelgroßer, athletischer Hütehund mit rauem, mittellangem Fell. Aufrechte Ohren, markanter Gesichtsausdruck, schlanker und zugleich kräftiger Körperbau.
Höhe / Größe (cm)
55 - 65 (Rüde)
55 - 60 (Hündin)
Gewicht (kg)
23 - 32 (Rüde)
23 - 32 (Hündin)
Fellfarben
rehfarben
Gesundheit
Rassetypisch können Hüftdysplasie, Augenerkrankungen sowie Hautprobleme auftreten. Regelmäßige Vorsorge und verantwortungsvolle Zucht gelten als wichtig.
Lebenserwartung
12 – 14 Jahre
Richtpreis (Züchter)
1000 - 2500

Welchen Charakter hat der Berger Picard?

  • Der Berger de Picardie ist ein französischer Hütehund mit einem faszinierenden Wesen und einer Vielzahl von Eigenschaften, die ihn zu einem idealen Familienhund machen.
  • Diese Rasse zeichnet sich durch ihre Wachsamkeit, Selbständigkeit und ihr ausgeprägtes Selbstbewusstsein aus.
  • Obwohl der Berger de Picardie gelegentlich als eigensinnig oder stur betrachtet wird, ist er in Wirklichkeit äußerst intelligent, aufgeschlossen und begeisterungsfähig.
  • Der Berger de Picardie ist von Natur aus ein wachsamer Hund und hegt ein gewisses Misstrauen gegenüber Fremden. Dies ist eine Eigenschaft, die ihm als Hütehund in der Vergangenheit zugutekam, um seine Tierherde zu schützen.
  • Als Familienhund erfordert dies jedoch eine angemessene Sozialisation und eine einfühlsame Erziehung, um sicherzustellen, dass sein Misstrauen nicht zu übertriebener Aggression führt. Ein verantwortungsbewusster Besitzer sollte daher frühzeitig mit der richtigen Sozialisierung und positiven Verstärkungstraining beginnen.
  • Er ist für seine Eigenständigkeit bekannt, die gelegentlich als Sturheit missverstanden wird. Diese Rasse wurde darauf gezüchtet, eigenständige Entscheidungen zu treffen, um ihre Aufgaben als Hüte- und Treibhund effektiv zu erfüllen.
  • Als Familienhund kann dies zu Herausforderungen in der Erziehung führen, da der Berger de Picardie manchmal „Warum“-Fragen stellt und seine eigenen Alternativen vorschlägt.
  • Trotz seiner Eigenständigkeit und scheinbaren Sturheit ist der Berger de Picardie äußerst intelligent und lernfähig.
  • Diese Rasse verfügt über eine schnelle Auffassungsgabe und ein lebhaftes Temperament, was sie zu einem begeisterungsfähigen Mitspieler beim Training macht.
  • Es ist wichtig, das Training interessant und abwechslungsreich zu gestalten, um den Berger de Picardie mental herauszufordern und zu motivieren. Positive Verstärkung, Belohnungen und Lob sind dabei besonders wirkungsvoll.

Welche Krankheiten hat der Berger Picard?

Der Berger Picard, auch Picardischer Schäferhund genannt, ist eine relativ robuste und gesunde Hunderasse. Wie bei vielen reinrassigen Hunden gibt es jedoch einige gesundheitliche Probleme, die bei dieser Rasse auftreten können. Zu beachten ist, dass nicht jeder Berger Picard diese Probleme entwickeln wird, aber es ist gut, sich dessen bewusst zu sein, wenn man in Erwägung zieht, einen solchen Hund zu bekommen oder zu züchten.

Einige gesundheitliche Probleme, die im Berger Picard auftreten können, sind:

  • Hüftdysplasie: Das ist eine genetische Erkrankung, bei der die Hüftgelenke nicht korrekt geformt sind, was zu Arthritis führen kann. Durch regelmäßige gesundheitliche Untersuchungen und verantwortungsvolle Zuchtpraktiken kann das Risiko minimiert werden.
  • Progressive Retinaatrophie (PRA): Dies ist eine Augenerkrankung, die zur Erblindung führen kann. Es gibt genetische Tests, die helfen können, Träger dieser Erkrankung zu identifizieren, sodass sie nicht zur Zucht verwendet werden.
  • Herzprobleme: Einige Hunde können an verschiedenen Herzerkrankungen leiden.
  • Magen- und Darmprobleme: Einige Hunde können unter Magen- und Darmproblemen leiden, welche zu Allergien führen können.

Welche Ernährung braucht der Berger Picard?

Aus unserer Perspektive spielt die Fütterungsstrategie beim Berger Picard eine wichtige Rolle.

Unsere Empfehlungen:

  • „Weniger füttern, aber höhere Qualität“: Viele Hunde leiden an Nährstoffmangel. Dies ist häufig das Ergebnis einer unpassenden Fütterungsstrategie (zu viel, zu häufig), gekoppelt mit Futter minderer Qualität. Die Darmzellen werden durch den Nahrungsstress geschwächt und können zu wenig Nährstoffe einerseits selbst produzieren, andererseits aus der Nahrung aufnehmen.
  • „Nicht mehr abends füttern und nicht zu oft am Tag“: Ein Hund kann maximal einmal täglich ökonomisch verdauen. Morgens stehen ihm genug Hormone und Enzyme zur einwandfreien Verdauung zur Verfügung. Bei kranken Hunden, solchen mit starkem Stoffwechsel oder kleinen Rassen kann eine zweite Futterportion ratsam sein. Diese sollte kleiner ausfallen als die morgendliche Portion (70/30) und vor 17 Uhr gefüttert werden. Nachts kann Nahrung nicht ausreichend verdaut werden, da der Stoffwechsel herunterfährt. Die Darmzellen können die Nährstoffe nicht mehr richtig aus der Nahrung ziehen. Gleichzeitig wird das Risiko einer Magenaufgasung reduziert
  • „Bei Umstellungen der Fütterungsstrategie schrittweise vorgehen“: Die Darmflora Deines Hundes sollte auf das neue Futter vorbereitet werden, damit sie sich an die Verdauungsart, Rezeptur und Nährstoffdichte gewöhnen kann. Gib Deinem Hund deshalb einige Tage bis Wochen Zeit für die Futterumstellung. Um den Futterwechsel zu erleichtern, kannst Du die Umstellung zusätzlich mit einer Darmkur begleiten. Sie kann dabei helfen, dass sich die Enzymausstattung und Darmbakterien schneller an die neue Rezeptur gewöhnen. Reduziere zuerst langsam die letzte Mahlzeit, bei Erfolg die vorletzte (falls zutreffend).
  • „Gesündere Nahrung mit höherer biologischer Wertigkeit“: Klassisches Nassfutter aus der Dose hat oft eine geringe Wertigkeit und ist stark erhitzt. Zusätzlich behindert der hohe Wassergehalt die exakte Proteinverdauung. Doglicious als Feuchtfutter ist nur halb so stark erhitzt und daher besonders nährstoffreich. Zudem ist es hochwertig im Glas verpackt und hat eine darmfreundliche Zusammensetzung, die eine gute Proteinverdauung ermöglicht.
  • „BARF- Nahrung enthält etliche schwer kalkulierbare Risiken“: Aus unserer Sicht besitzt BARF viele Nachteile: Transport von Viren und Bakterien, zu viel Protein, Eiweiße mit zu hohem Histamingehalt, zu hohe Hitzebildung sowie Mangel an Rohfaser, Spurenelementen und Mineralstoffen. Falls man sich entscheidet, das Futter selbst herzustellen, ist es wichtig, die Ernährung des Hundes durch die Zugabe von Rohfaser, Spurenelementen, Mineralstoffen und Vitaminen zu ergänzen. Es ist auch ratsam, Fleisch und Gemüse vor dem Verzehr immer zu erhitzen, um das Risiko von bakteriellen Infektionen zu minimieren.

Welche Produkte sind optimal für einen Berger Picard?

Welchem Element ist der Berger Picard zugeordnet?

Pflanzen setzen die Energie des Lichts in Wachstum, Stoffwechsel und Regulation um. Zusätzlich stärkt das Element Pflanzen das Leber-Qi, das Gewebe, die Sehnen und Faszien, aber auch die Hormone und die Entgiftung.

Hunde, die dem Element Pflanzen zugeteilt werden, leiden oft unter einem geschwächten Leber-Qi, also einem Energiemangel der Leber. Ursache hierfür ist in den meisten Fällen ein geschwächter Darm, durch den Schadstoffe in den Blutkreislauf gelangen können. Dadurch kommt es häufig zu Blutverklumpungen, unter denen besonders die Leber leidet: Sie wird nicht mehr richtig durchblutet und bildet Hitze, die sie über die Haare und Krallen des Hundes ausleitet. Die Leberhitze wiederum wirkt sich negativ auf die Talgdrüsen in der Haut aus.

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