Australian Kelpie

Was hat der Australian Kelpie für einen Charakter? Wie viel Auslauf und Beschäftigung braucht er? Wie muss der Australien Kelpie ernährt werden und welche Krankheiten kann er evtl. bekommen? Wir helfen Dir bei der Entscheidung, ob diese Rasse zu Dir und Deinem Leben passt. Und sagen Dir auch, auf was Du achten solltest, falls eine Australian Kelpie bei Dir einzieht.

Steckbrief

Australian Kelpie
Merkmale
Verspieltheit
4
Menschenbezogenheit
3
Aktivität
4
Trainierbarkeit
4
Intelligenz
5
Kinderfreundlichkeit
3
Bellfreudigkeit
2
Anforderungen
Mentale Anforderung
5
physische Anforderung
5
Pflegeaufwand
2
Haaren
3
Anfängerhund
1
Felllänge
1
Merkmale
Herkunft
Australien
Körperliche Merkmale
Schlanker, sehr athletischer Körperbau. Wendige Bewegungen, funktionales Erscheinungsbild, aufrechte oder halbaufrechte Ohren.
Höhe / Größe (cm)
46 - 51 (Rüde)
43 - 48 (Hündin)
Gewicht (kg)
14 - 21 (Rüde)
13 - 20 (Hündin)
Fellfarben
dunkelbraun
schwarz-mehrfarbig
braun-mehrfarbig
Gesundheit
Rassetypisch können Hüftdysplasie, Augenerkrankungen sowie Belastungsverletzungen auftreten. Regelmäßige Vorsorge und angepasste Auslastung gelten als wichtig.
Lebenserwartung
12 – 15 Jahre
Richtpreis (Züchter)
1200 - 2500

Wie ist der Charakter des Australian Kelpie?

  • Der Australian Kelpie ist in seiner Haltung unkompliziert, doch erfordert er einen erfahrenen Besitzer mit umfassendem Hunde-Wissen.
  • Er ist ein arbeitsfreudiger Hund, der ursprünglich als Hütehund gezüchtet wurde. Aufgrund dieser Arbeitsfreude und der hohen Energie benötigt der Australian Kelpie viel Auslauf und Beschäftigung. Du solltest täglich ausgiebig mit ihm spazieren gehen und körperlich sowie geistig fordern.
  • Dein Kelpie denkt aktiv mit und zeigt eine selbstständige und selbstbewusste Persönlichkeit, die Du respektieren und schätzen solltest.
  • Das Geheimnis Deiner erfolgreichen Führung liegt darin, die richtige Balance aus Konsequenz und Einfühlungsvermögen für diesen intelligenten und energiegeladenen Hund zu finden. Die Rasse ist daher nur bedingt für Anfänger geeignet.
  • Kelpies sind keine Kuschelhunde oder Couch-Potatoes, sondern suchen die aktive Einbindung in das Familienleben. Mit einer sachkundigen Erziehung verhält sich der Kelpie in Deiner Familie vorbildlich.
  • Der Australian Kelpie ist ein offener und ehrlicher Hund, der gerne eng mit Dir zusammenarbeitet. Er ist stark auf Dich als seine Bezugsperson fokussiert, zeigt jedoch keinen blinden Gehorsam.
  • Ein Zuhause auf dem Land mit Garten ist ideal, während eine kleine Stadtwohnung nicht empfehlenswert ist.
  • Es ist ratsam, gemeinsam mit Deinem Kelpie eine Hundesportart auszuüben, in der er seiner Energie freien Lauf lassen kann und bei der er sich – gerne auch mit Dir gemeinsam – so richtig auspowert.

Welche Krankheiten hat der Australian Kelpie?

Der Australian Kelpie ist im Allgemeinen eine robuste Rasse, aber wie alle Hunderassen kann er anfällig für bestimmte gesundheitliche Probleme sein.

  • Kollie-Augenanomalie (CEA): Eine Augenerkrankung, die bei Kelpies auftreten kann. CEA kann zu verschiedenen Augenproblemen führen, einschließlich Fehlbildungen der Netzhaut und des Sehnervs.
  • Cryptorchidismus: Das ist eine Erkrankung, bei der ein oder beide Hoden des Rüden nicht in den Hodensack absteigen. Diese Erkrankung kann zu Komplikationen wie Unfruchtbarkeit und erhöhtem Krebsrisiko führen.
  • Allergien: Manche Hunde entwickeln sensitivitätsbedingte Reaktionen nach Kontakt mit Umwelt oder Futterreizen. Wenn Dein Kelpie solche Reaktionen zeigt, kann es hilfreich sein, Ernährung und Umgebung systematisch anzupassen.
  • Epilepsie: Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung, die zu wiederholten Anfällen führen kann.

Achte darauf, einen verantwortungsbewussten Züchter auszuwählen, der seine Zuchttiere auf bekannte genetische Erkrankungen testet und sich um das Wohlbefinden der Hunde kümmert.

Welche Ernährung braucht der Australian Kelpie?

Der Australian Kelpie ist ein aktiver und intelligenter Arbeitshund, der eine ausgewogene und nahrhafte Ernährung benötigt, um energiegeladen zu bleiben. Die Ernährungsbedürfnisse eines Kelpies können je nach Alter, Größe, Aktivitätsniveau und individuellen Bedürfnissen variieren. Im Allgemeinen sollten Sie bei der Fütterung eines Australian Kelpies die folgenden Punkte beachten:

  • Füttere deinen Australian Kelpie weniger, aber dafür hochwertigeres Futter. Am besten fütterst du ihn einmal täglich morgens, bei Ausnahmefällen zweimal, aber nicht mehr am Abend. Ein Hund kann maximal einmal täglich ökonomisch verdauen; morgens stehen dem Hund genug Hormone und Enzyme zur einwandfreien Verdauung zur Verfügung. Ein luftgetrockneter Kauartikel am Abend oder ein getreidefreier Keks ist in Ordnung.
  • Wir empfehlen keine reine Fütterung mit Nassfutter, da dieses zu wenig Ballaststoffe und Nährstoffe enthält. Zudem verwässert es die Verdauungssäfte und der Hund kaut nicht genug. Ein hochwertiges, niedrig erhitztes Nassfutter aus dem Glas ist für uns eine gute Ergänzung zu einem kaltgepressten Vitalfutter.
  • Vermeide rohes Obst oder Käse. Obst hat oft zu viel Zucker. Viele Hunde verfügen nur über eine eingeschränkte Fähigkeit, Milchzucker zu verarbeiten. Für manche ist es deshalb besser, auf laktosearme Varianten zu setzen.
  • Mehr zu unseren Ernährungstipps erfährst Du hier.

Welche Produkte eignen sich für einen Australian Kelpie?

Welchem Element ist der Australian Kelpie zugeordnet?

Pflanzen setzen die Energie des Lichts in Wachstum, Stoffwechsel und Regulation um. Zusätzlich stärkt das Element Pflanzen das Leber-Qi, das Gewebe, die Sehnen und Faszien, aber auch die Hormone und die Entgiftung.

Hunde, die dem Element Pflanzen zugeteilt werden, leiden oft unter einem geschwächten Leber-Qi, also einem Energiemangel der Leber. Ursache hierfür ist in den meisten Fällen ein geschwächter Darm, durch den Schadstoffe in den Blutkreislauf gelangen können. Dadurch kommt es häufig zu Blutverklumpungen, unter denen besonders die Leber leidet: Sie wird nicht mehr richtig durchblutet und bildet Hitze, die sie über die Haare und Krallen des Hundes ausleitet. Die Leberhitze wiederum wirkt sich negativ auf die Talgdrüsen in der Haut aus.

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