Appenzeller Sennenhund

Was hat der Appenzeller Sennenhund für einen Charakter? Wie viel Auslauf und Beschäftigung braucht ein Appenzeller Sennenhund? Wie muss er ernährt werden und welche Krankheiten kann er evtl. bekommen? Wir helfen Dir bei der Entscheidung, ob diese Rasse zu Dir und Deinem Leben passt. Und sagen Dir auch, auf was Du achten solltest, falls eine Appenzeller Sennenhund bei Dir einzieht.

Steckbrief

Appenzeller Sennenhund
Merkmale
Verspieltheit
4
Menschenbezogenheit
4
Aktivität
5
Trainierbarkeit
4
Intelligenz
4
Kinderfreundlichkeit
4
Bellfreudigkeit
4
Anforderungen
Mentale Anforderung
4
physische Anforderung
4
Pflegeaufwand
2
Haaren
3
Anfängerhund
2
Felllänge
1
Merkmale
Herkunft
Schweiz
Körperliche Merkmale
Mittelgroßer, kompakter und sehr athletischer Hund. Kräftige Muskulatur, eng anliegendes Fell, geringelte Rute.
Höhe / Größe (cm)
53 - 56 (Rüde)
50 - 54 (Hündin)
Gewicht (kg)
28 - 35 (Rüde)
22 - 28 (Hündin)
Fellfarben
schwarz-mehrfarbig
Gesundheit
Rassetypisch können Hüftdysplasie, Augenprobleme sowie Gelenkbelastungen auftreten. Regelmäßige Vorsorge und verantwortungsvolle Zucht gelten als wichtig.
Lebenserwartung
12 – 14 Jahre
Richtpreis (Züchter)
1200 - 2000

Welchen Charakter hat der Appenzeller Sennenhund?

  • Der Appenzeller Sennenhund ist ein echter Wächter, der seinen Wachsamkeitsinstinkt und Beschützerinstinkt in den Genen trägt.
  • Seine enge Bindung und absolute Treue zu seiner Familie und Bezugspersonen zeichnen seine Beziehung aus.
  • Der Appenzeller Sennenhund ist bei guter Erziehung lernwillig, intelligent und sehr gehorsam.
  • Es ist wichtig, dass der Appenzeller Sennenhund frühzeitig sozialisiert und trainiert wird, um sicherzustellen, dass er Verhaltensprobleme vermeidet und seine Fähigkeiten als Wächter und Beschützer auf positive Weise einsetzt.
  • Bei der Erziehung solltest Du auf positive Verstärkung achten und klare Regeln und Grenzen setzen, damit Dein Hund weiß, was von ihm erwartet wird.
  • Als fröhlicher und lebhafter Spielkamerad ist er für Kinder ein hervorragender Begleiter. Wenn sich jedoch Fremde seinem Territorium nähern, reagiert der mutige Vierbeiner misstrauisch und meldet dies mit einem lauten Bellen. Im Ernstfall verteidigt der Appenzeller Sennenhund sein Ersatzrudel mit Leidenschaft und Stärke.
  • Wenn Du Dich für diese Rasse interessierst, dann solltest  Du Dir bewusst sein, dass Du einen Hund mit einem starken Wachinstinkt und einer natürlichen Neigung zur Verteidigung erhältst. Für Anfänger ist er daher nur bedingt geeignet.

Welche Krankheiten bekommt ein Appenzeller Sennenhund?

Generell ist der Appenzeller Sennenhund eine robuste Hunderasse mit einer guten Gesundheit. Wie bei allen Hunderassen können jedoch auch beim Appenzeller Sennenhund bestimmte Erkrankungen auftreten, wie beispielsweise Magenprobleme, Hüftgelenksdysplasie oder Epilepie. Es ist daher wichtig, dass Züchter bei der Zucht ihrer Hunde auf eine sorgfältige Selektion achten und der Halter von Welpenalter an auf eine ganzheitliche Aufzucht achtet.

Welche Ernährung braucht ein Appenzeller Sennenhund?

  • Die Lebenserwartung eines Appenzeller Sennenhundes hängt auch von seiner ausgewogenen Ernährung und ausreichend Bewegung ab. Es ist wichtig zu beachten, dass Appenzeller Sennenhunde bei mangelnder Bewegung zu Übergewicht neigen.
  • Daher ist es wichtig, die Futtermenge an den Energiebedarf des Hundes anzupassen, das Futter abzuwiegen und nicht mehr abends zu füttern. Leckerlies und Kauartikel sollten in den Tagesbedarf mit eingerechnet werden.
  • Die Tendenz zu Übergewicht kann beim Appenzeller Sennenhund aber auch leicht in Untergewicht umschlagen, wenn eine Malassimilationsstörung im Darm auftritt und der Hunde die Nährstoffe aus der Nahrung nicht mehr richtig verwerten kann. Auf die Förderung des Darmsystems ist deshalb zu achten.
  • Abends fährt der Stoffwechsel herunter die Darmbakterien können die Nährstoffe aus der Nahrung nicht mehr richtig aufnehmen. Entgegen der allgemeinen Meinung zu dem Thema, haben wir die Erfahrung gemacht, dass gährende Nahrung im Magen und Darm, das Risiko einer Magendrehung erhöhen kann.

Welche Produkte sind gut für einen Appenzeller Sennenhund?

Welchem Element ist der Appenzeller Sennenhund zugeordnet?

Das Element Wasser hat einen großen Einfluss auf die reibungslose Funktion der Blase, der Leber und der Nieren. Es ist wichtig für Ausscheidungen (Entgiftung), den Säure- Basen-Ausgleich (pH-Wert) und als Transportmittel für Nährstoffe. Im Körper wird es durch das Nieren-Qi repräsentiert.

Hunde, die dem Element Wasser zugeordnet werden, haben meist eine geschwächte Nebenniere, welche für den gesamten Stoffwechsel und die Energiegewinnung im Körper zuständig ist. Auch die Keimdrüsen (z. B. Eierstöcke) sind oftmals geschwächt, weshalb betroffene Hunde in der Regel stressanfälliger sind.

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